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Stefan Klinkhammer
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 75 von 121


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Spiegel berichtet über neue Coronawelle bei Tönnies

Im Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gibt es unter den Beschäftigten offenbar eine neue Welle an Corona-Infektionen. Das hat eine Sprecherin des Kreises Gütersloh dem Spiegel gegenüber bestätigt. Demnach gebe 20 Personen aus dem Arbeitsumfeld der Firma Tönnies, die ein positives Testergebnis haben. Die betroffenen Arbeiter seien in den vergangenen Tagen im Werk tätig gewesen. Gleich um 11 Uhr soll der Krisenstab des Kreises deswegen zusammenkommen. Erst seit ein paar Tagen darf bei Tönnies wieder geschlachtet werden.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Experten: Coronainfektionskette läuft von Westfleisch zu Tönnies

Die massive Infektionswelle im Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück ist offenbar durch Kontakte von Tönnies-Mitarbeitern zu infizierten Mitarbeitern des Konkurrenten Westfleisch ausgelöst worden. Laut NW ist das ein weiteres Ergebnis der aktuellen Studie, die zu dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies veröffentlicht wurde. Demnach sind die Viren-Mutationen, der bei Tönnies positiv getesteten Personen, ähnlich der Viren bei den Infizierten von Westfleisch, so die Studie. Zwischen Mitarbeitern beider Unternehmen gab es offenbar Kontakte. Deshalb folgern die Studien-Experten, dass die Infektionskette von Westfleisch zu Tönnies verlief.

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47 aktuelle Infektionen - zehn Reiserückkehrer

Heute meldet die Stadt sieben weitere Coronafälle in Bielefeld. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getesteten Personen aus Bielefeld auf 553 an. Davon gelten 501 als bereits genesen, fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten demnach 47 Personen. Erstmals informiert der Krisenstab der Stadt darüber, dass von den seit vergangenem Freitag gemeldeten Neuinfektionen zehn positive Fälle im Zusammenhang mit der Reiserückkehr aus Risikogebieten stehen.
Wer beispielsweise aus den USA oder der Türkei zurückreist, ist grundsätzlich verpflichtet, sich sofort nach der Rückkehr beim Gesundheitsamt zu melden. Auch müssen betreffende Personen sich sofort nach der Einreise in Quarantäne begeben, anderenfalls droht eine Geldstrafe.
Aktuelle Zahlen aus Bielefelds Krankenhäusern gibt es heute nicht. Gestern waren zwei Coronapatienten gemeldet worden. Davon einer unter Beatmung auf einer Intensivstation. In Quarantäne befinden sich aktuell 367 Bielefelder, 102 mehr als am Vortag.

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Pop-up Freizeitpark an der Radrennbahn ist gestartet

Die Veranstaltungen in Corona-Zeiten sind in Bielefeld überschaubar. Heute ist aber eine neue Attraktion dazu gekommen. Zum ersten Mal hat jetzt ein sogenannter Pop-up-Freizeitpark an der Radrennbahn eröffnet. Die von der Corona-Krise besonders getroffenen Bielefelder Schausteller organisieren die Kirmes, in etwas anderer Form.

Das corona-konforme Konzept wurde zusammen mit der Bielefeld Marketing und der Stadt entwickelt. Demnach ist das Gelände eingezäunt, der Eintritt kostet einen Euro. An jedem der elf Fahrgeschäfte muss ein gesondertes Ticket gekauft werden. Insgesamt sind hier 36 Stände aufgebaut, auch einen Biergarten gibt es.

Donnerstags bis Sonntags geht es an der Radrennbahn ab 14 Uhr los. Bis zum 16.August bleibt der Freizeitpark geöffnet.

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Höhere Corona-Infektionszahlen bei Tönnies, als bisher angegeben

Nach dem Corona-Ausbruch bei dem Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben die Behörden neue, höhere Infektions-Zahlen genannt. Gesundheitsminister Laumann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", nach aktuellem Stand werden dem Ausbruch insgesamt mehr als 2.100 Fälle zugeordnet. Zuvor war von 1.400 Fällen die Rede gewesen.

Wegen des Corona-Ausbruchs stand der Tönnies-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück rund vier Wochen lang still. Gestern demonstrierten erneut Tierschützer vor dem Werk. Aktivisten stellten sich auch vor ein Werkvertragsunternehmen in der Nähe von Harsewinkel. 

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Weinmarkt 2020 kann wegen Corona nicht stattfinden

Der Bielefelder Weinmarkt Anfang September kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das hat am frühen Abend die Bielefeld-Marketing mitgeteilt. Diverse Konzepte wurden geprüft, sind aus Sicht der Stadt aber nicht genehmigungsfähig, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger. Das treffe natürlich die Gastronomie in Bielefeld. Deswegen prüfen Stadt und Bielefeld-Marketing derzeit ein Konzept für einen alternativen Gastronomie-Markt, der im Spätsommer stattfinden könnte.

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Erneut vier neue Coronafälle in Bielefeld am 22.07.20

Auch am Mittwoch meldete der Krisenstab der Stadt vier neue Coronafälle in Bielefeld. Damit sind jetzt offiziell 546 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet worden. 496 Menschen aus unserer Stadt gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten somit 45 Personen.
In Quarantäne befinden sich 265 Bielefelder. 34 Mehr als am Dienstag. Aus den Bielefelder Krankenhäusern werden heute noch zwei Coronapatienten gemeldet. Einer davon muss auf der Intensivstation auch beatmet werden.

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NGG: Corona-Krise darf nicht zur Azubi-Krise werden

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten warnt vor einer Azubi-Krise in Bielefeld. Der Fachkräftemangel könnte sich, in den ohnehin schon schwachbesetzten Branchen, verstärken. Wegen der Corona-Krise haben Ausbildungsbetriebe in der Stadt ihr Angebot zwischen Oktober und Juni um 21 Prozent zurückgefahren, zeigten Zahlen der Agentur für Arbeit.

Besonders dramatisch sei die Lage demnach in Hotels, Gaststätten und im Lebensmittelhandwerk. Die Gewerkschaft weist dabei auf die Ausbildungsprämien hin, die der Bund beschlossen hat. Durch die Corona-Krise hart getroffene Betriebe bekommen demnach für jeden nicht gestrichenen Ausbildungsplatz 2.000 Euro, für jeden zusätzlichen 3.000 Euro.

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Corona-Krise könnte Kinderarmut verschärfen

Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen nach einer Studie der Gütersloher Bertelsmann Stiftung in Armut auf – das sind mehr als 21 Prozent aller unter 18-Jährigen. Die Autoren der Studie kritisieren, dass es seit dem Jahr 2014 keine Verbesserung bei diesen Zahlen gebe. Die Bertelsmann Stiftung nennt die Kinderarmut in Deutschland durch die unverändert hohen Zahlen eine „unbearbeitete Großbaustelle“. Die Corona-Krise drohe die Probleme der Kinderarmut nun weiter zu verschärfen. Eltern benachteiligter Kinder und Jugendlicher arbeiteten häufig in Teilzeitarbeit oder als Minijobber und seien in der Pandemie von Jobverlusten oder Einkommenseinbußen überdurchschnittlich stark betroffen, heißt es in der Analyse. Wegen der Corona-Auswirkungen bestehe die Gefahr, dass viele arme Kinder einfach durchs Raster fallen.

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Am 21.07.2020 vier neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet

Am Dienstag hat die Stadt vier weitere und damit seit Beginn der Coronapandemie 542 Infektionen in Bielefeld gemeldet. Aktuell infektiös sind davon noch 42 Personen. 495 Bielefelder sind wieder genesen, fünf mit Corona verstorben. 231 Menschen in unserer Stadt stehen unter Quarantäne, das sind 29 mehr als am Vortag.

Aus den Bielefelder Krankenhäusern gibt es weiter keine aktualisierten Zahlen. Vergangene Woche waren zuletzt vier Coronapatienten gemeldet worden, davon einer auf der Intensivstation und unter Beatmung.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.