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Stefan Klinkhammer
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 82 von 121


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Gütersloher Coronatests nicht für Pendler

Der Kreis Gütersloh weist darauf hin, dass die mittlerweile sechs Corona-Testzentren ausschließlich den Bürgern des Kreises zur Verfügung stehen. In den vergangenen Tagen hatten sich auch Berufspendler, die beispielsweise in Bielefeld wohnen, aber in Gütersloh arbeiten, auf den Weg zu den Zentren gemacht. Der Krisenstab stellt nun klar, dass sie in Zukunft zurückgeschickt werden. Auswärtige würden die Wartezeit verlängern, den Ablauf verlangsamen und die Kapazitäten belasten. Da für einen Coronatest der Ausweis benötigt werde, lasse sich einfach feststellen, wer sich kostenlos testen lassen kann und wer nicht.

Vier weitere Coronafälle in Bielefeld - Alle mit Bezug zu Tönnies

Die Zahl der gemeldeten Coronainfektionen in Bielefeld steigt heute um vier weitere Fälle an. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Alle vier haben einen Bezug zum Fleischverarbeiter Tönnies. Insgesamt sind jetzt seit Beginn der Pandemie 444 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden. Bei 33 ist die Infektion noch aktuell. 17 davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus unserer Stadt sind bereits wieder genesen, fünf Bielefelder mit Corona gestorben. 

Aus den Krankenhäusern der Stadt werden sechs Corona-Patienten gemeldet. Einer davon muss auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 473 Personen aus Bielefeld. Im Vergleich zum Donnerstag 42 mehr. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier. 

Clausen im Radio Bielefeld-Interview zum Corona-Ausbruch und anderen Themen

Den massenhafte Corona-Ausbruch bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh beobachtet die Stadt Bielefeld ganz genau. Oberbürgermeister Pit Clausen schließt einen Lockdown für Bielefeld, wie er teilweise im Kreis Gütersloh besteht, im Moment aus. Das sagte Pit Clausen gestern live im Gespräch bei Radio Bielefeld.  Aktuell erkrankt sind an dem Coronavirus bei uns in der Stadt 29 Menschen. Es gebe keinen Grund für weitere Beschränkungen für die Bevölkerung, wie Schulschließungen, zumal die drei Neuinfektionen in der Stadt Bezug zu Tönnies haben und genau recherchiert würden. Die Stadt Bielefeld hat gestern eine Allgemeinverfügung mit Quarantäne-Auflagen für Tönnies Beschäftigte rausgegeben. Dernach dürfen sie in Einzelfällen trotz Quarantäne weiterhin zur Arbeit nach Rheda-Wiedenbrück. Die Bedingungen: Sie müssen negativ auf das Virus getestet sein und dürfen keine Symptome haben.

Weiter Themen die Pit Clausen im Interview mit Radio Bielefeld besprochen hat sind  der Kesselbrink, der Jahnplatz und die Verkehrswende oder auch Arminia Bielefelds Aufstieg.

Was der OB dazu sagt, hört ihr hier.

Coronaausbruch im Kreis Gütersloh: Laschet lässt Haftung von Tönnies prüfen

Wer zahlt für die Folgen nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Fleischwerk Tönnies bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh? Dieser Frage soll jetzt nachgegangen werden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will die Haftbarkeit des Unternehmens prüfen. Laschet sagte in einem Interview, es werde derzeit sehr genau untersucht, ob und gegen welche Regeln das Unternehmen verstoßen habe und wo es in Haftung genommen werden könne. Laschet betonte, er sehe Tönnies in der Verantwortung. Im Gegenzug verteidigte der Ministerpräsident seine Regierung gegen die Kritik, zu spät gegen die Arbeitsweise der Fleischfirma vorgegangen zu sein.

Neue Allgemeinverfügung für Tönnies-Beschäftigte in Bielefeld

Den massenhafte Corona-Ausbruch bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh beobachtet die Stadt Bielefeld ganz genau. Oberbürgermeister Pit Clausen schließt einen Lockdown für Bielefeld, wie er teilweise im Kreis Gütersloh besteht, im Moment aus. Das sagte Pit Clausen gestern live im Gespräch bei Radio Bielefeld.

Aktuell erkrankt sind an dem Coronavirus bei uns in der Stadt 29 Menschen. Es gebe keinen Grund für weitere Beschränkungen für die Bevölkerung, wie Schulschließungen, zumal die drei Neuinfektionen in der Stadt Bezug zu Tönnies haben und genau recherchiert würden. Die Stadt Bielefeld hat gestern eine Allgemeinverfügung mit Quarantäne-Auflagen für Tönnies Beschäftigte rausgegeben. Dernach dürfen sie in Einzelfällen trotz Quarantäne weiterhin zur Arbeit nach Rheda-Wiedenbrück. Die Bedingungen: Sie müssen negativ auf das Virus getestet sein und dürfen keine Symptome zeigen.    

Corona-Soforthilfe: Handwerkskammer kritisiert Land massiv

Die Coronasofort-Hilfe macht im Nachgang Probleme. Das Wirtschaftsministerium fordert die Empfänger auf, überschüssiges Geld zurückzuzahlen. Die Handwerkskammer in Bielefeld kritiesiert dieses Vorgehen massiv. Das wiederspreche den vom Land rausgegebenen Regeln für das Soforthilfe-Programm.  Die Bielefelder Kammer empfiehlt daher, zunächst eine rechtliche Klärung abzuwarten und weist daraufhin, das eine Klagewelle gegen das Land zu erwarten sei.

10.000 Tests täglich im Kreis Gütersloh

In unserem Nachbarkreis Gütersloh sind die Testkapaziäten deutlich ausgeweitet worden. Jetzt sollen dort täglich 10.000 Menschen auf Corona getestet werden. Seit gestern Abend bestehen im Kreis Gütersloh insgesamt sechs Testzentren, davon eins in Halle oder ein Drive-In am ehemaligen britischen Flughafen. Bisher liegen dem Kreis mehr als 1.600 Befunde vor, von denen 3 positiv sind. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lässt jetzt die Haftbarkeit des Fleischproduzenten Tönnies für den Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh prüfen. Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert den Unternehmer auf, für die Folgen aufzukommen.

Keine weiteren Coronafälle an Schulen aber drei weitere Tönniesarbeiter aus Bielefeld infiziert

Am Westfalen Kolleg und auch an der Marienschule haben Coronatests ergeben, dass sich bei den coronainfizierten Schülern niemand angesteckt hat. Das meldet heute der Krisenstab der Stadt Bielefeld. Am Westfalen Kolleg war bei einer Schülerin Ende vergangener Woche das Virus nachgewiesen worden. Da sie an einer Abschlussveranstaltung teilgenommen hatte, wurden viele ihre Mitschüler getestet. An der Marienschule der Ursulinen in Schildesche war ein Schüler, der nicht in Bielefeld wohnt, im Vorfeld einer Operation positiv auf Corona getstet worden. Alle gut 50 Mitglieder seiner Lerngruppen wurden daraufhin untersucht. Die Getesteten bleiben vorsichtshalber noch einige Tage in Quarantäne.

Unterdessen steigt die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie gemeldeten infizierten Bielefelder um drei Fälle auf 440. Drei weitere Tönnismitarbeiter, die in Bielefeld wohnen haben sich angesteckt. 13 von 29 noch aktuellen Infektionen haben somit einen direkten Bezug zum Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus Bielefeld sind nach einer Infektion genesen. In den Bielefelder Krankenhäusern werden weiter vier Corona Patienten behandelt. Alle vier liegen jetzt allerdings auf der Intensivstation. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Untter Quarantäne stehen in unserer Stadt 431 Personen. 47 mehr als am Mittwoch.

Alle Meldungen zur Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh: Von 2.000 Tests in der Bevölkerung einer positiv

Unter anderem auf diese Testergebnisse hat die Stadt Bielefeld gewartet: Von 2.000 aktuell freiwilligen Corona-Tests im Nachbarkreis Gütersloh ist nur einer positiv ausgefallen. Das bestätigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute Morgen in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses. Bei den 2000 Getesteten handelt es sich um Menschen aus der Allgemeinbevölkerung. Die Neuinfektionsrate ist laut Robert-Koch-Institut im Kreis Gütersloh deutlich gesunken auf 192,8. Am Dienstag betrug der Wert noch 270,2. Mit einer massiven Testausweitung wollen die Behörden im Kreis Gütersloh jetzt herausfinden, ob Corona-Infektionen von Tönnies-Mitarbeitern auf andere Bürger übergesprungen sind. Fünf neue Testzentren sind heute eingerichtet werden, darunter auch ein Drive-In-Zentrum.

NRW-Gesundheitsminister Laumann im Landtag gab aber zu, dass womöglich nicht alle Tönnies-Mitarbeiter einen Test auf das Coronavirus gemacht haben. 20 bis 30 Menschen könnten den Testern durch die Lappen gegangen sein, sagte er. Bei dem Fleischverarbeiter war das Virus massiv ausgebrochen, 1.500 Menschen sind infiziert, 7.000 befinden sich in Quarantäne, auch Mitarbeiter, die in Bielefeld wohnen. Neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Ausbruch bei Tönnies kamen auch raus: So habe es die erste Welle von Infizierten im Kreis Gütersloh nach einer „kirchlichen Veranstaltung“ gegeben. Das bestätigte Staatssekretär Edmund Heller heute Morgen in der Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag.

Nach Medien-Recherchen handelte es sich um einen Gottesdienst, der am 17. Mai stattfand. Bei diesem Gottesdienst seien auch Arbeiter eines Tönnies-Konkurrenten dabei gewesen. Urlaubsgäste aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf müssen in Niedersachsen von ihren Vermietern am Freitag nach Hause geschickt werden. Bleiben darf nur, wer vor dem 11. Juni angereist ist, oder wer ein ärztliches Attest vorlegen kann, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Das hat das niedersächsische Sozialministerium mitgeteilt.

 

Theater stellt neue Spielzeit wegen Corona um

Das Theater Bielefeld passt seine neue Spielzeit den aktuellen Gegebenheiten an. Wegen der Coronabeschränkungen geht es ab Ende August lediglich wieder im Stadttheater, dem TAM und der Oetkerhalle los. Es wird weniger Plätz geben, dafür wird häufiger gespielt, die Pausen entfallen.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.