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Stefan Klinkhammer
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 84 von 121


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Gemeinnützige Vereine können sich für Finanzhilfe bewerben

Gemeinnützige Vereine in Bielefeld können sich jetzt um eine Finanzspritze bemühen. Der Rat der Stadt hat den Weg frei gemacht um hier jetzt schnell mit einem Budget von 50.000 Euro zu helfen. Den Antrag, mit einer aktuellen Sitautionsbeschreibung während der Corona-Krise, soll bis zum 1.Juli von den Vereinen eingereicht werden.

Der Antrag geht schriftlich an die

Stadt Bielefeld, Dezernat Schule / Bürger / Kultur, Niederwall 25, 33602 Bielefeld oder per E-Mail an Frau Fortmeier (almut.fortmeier@bielefeld.de).

Lockdown-Diskussion um den Kreis Gütersloh geht weiter

Die Diskussion um einen Lockdown bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh geht heute Morgen weiter. Die NRW-Landesregierung hat am Abend noch keine Entscheidung darüber getroffen. Heute soll es eine weitere Kabinettssitzung geben. Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle unter den Mitarbeitern des Schlachtbetriebes auf mehr als 1.550 gestiegen. Die Behörden in Bielefeld versuchen unterdessen die Situation unter den Tönnies-Mitarbeitern bei uns in der Stadt in den Griff zu bekommen.

Das Bielefelder Ordnungsamt hat mit Hochdruck bis gestern daran gearbeitet, die Tönnies-Beschäftigten hier in der Stadt ausfindig zu machen. Die Mitarbeiter schoben Sonderschichten, um die 161 Adressen aufzusuchen. 350 Menschen wurden angetroffen und mündlich bis zum 2.Juli unter Quarantäne gestellt. An 14 Adressen trafen die Mitarbeiter der Behörde niemanden an. Die Stadt prüft jetzt, wo sich die Menschen aufhalten. Gestern Nachmittag sollte das Ordnungsamt noch eine Liste mit 40 weiteren Adressen bekommen. Die Stadt Bielefeld wartet jetzt auf die Corona-Testergebnisse der Menschen und will dann weitere Kontaktpersonen informieren.

Aktuell sind akut 23 Menschen In Bielefeld mit dem Coronavirus infiziert, neun von ihnen haben einen Bezug zu Tönnies. Unabhängig von diesem Fall ist ein Schüler an der Marienschule der Ursulinen, der nicht in Bielefeld wohnt, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte zuvor Bezug zu drei Lerngruppen. Alle etwa 50 Mitglieder dieser Gruppen und die Lehrer wurden unter Quarantäne gesetzt und werden ab heute (23.06.) getestet.

Kreis Gütersloh droht Lockdown

Der Kreis Gütersloh steht anscheinend wegen des Corona-Ausbruchs beim Tönnies-Konzern kurz vor einem Lockdown. Es gehe in die Richtung, sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann am frühen Abend dem Nachrichtensender NTV. Zuvor hatte bereits der Gütersloher Landrat Adenauer bemerkt, es rieche nach einem Lockdown. Von 6650 Tönnies-Mitarbeitern sind bisher1553 positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Krisenstab: Coronafall an der Marienschule / Über 350 Quarantäneanordnungen

An der Marienschule der Ursulinen ist ein nicht in Bielefeld wohnender Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte zuvor Bezug zu drei Lerngruppen. Alle 32 Mitglieder dieser Gruppen und die Lehrer wurden unter Quarantäne gesetzt und werden nun ab morgen getestet. Das erklärte der aktuelle Leiter des Krisenstabs der Stadt Dr. Udo Witthaus in einer Pressekonferenz.

Witthaus informierte auch noch einmal über die Auswirkungen des Tönnies-Skandals auf Bielefeld. Witthaus bestätigte erneut, dass von den 23 aktuell in Bielefeld infizierten Personen neun einen direkten Bezug zu Tönnies haben. Die Adresslisten von bislang 161 Tönnies Mitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld seien nur nach und nach an die Stadt übermittelt worden. Auch jetzt wird noch eine Liste mit weiteren 40 Mitarbeitern erwartet. Man habe sofort begonnen die Quarantänemaßnahmen für die Personen und ihre Haushaltsangehörigen an den übermittelten Adressen zu organisieren. Christiane Krumbholz, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts erklärte, dass 36 Kräfte am Wochenende im Einsatz waren um die Adressen zu besuchen und die Quarantäne auch für die Haushaltsangehörigen formal anzuordnen. Alle Wohnorte wurden angefahren. Mit Haushaltsangehörigen wurde so bei über 350 Personen die Quarantäne angeordnet. In 14 Fällen ist bis zum Montagnachmittag niemand an den Adressen angetroffen worden. 

Witthaus appellierte noch einmal an die Verantwortung aller und mahnte dazu Abstandsregeln, Hygienmaßnahmen und die Maskenpflicht einzuhalten.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Bielefelder Coronafallzahlen bleiben unverändert

Am Montag wurde erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 23 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Neun davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Vier Coronapatienten werden einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt im Tagesvergleich um eine auf 88 Personen. Allerdings sind in den Quarantänezahlen die Tönniesbeschäftigten nicht berücksichtigt. Hier soll es noch im Laufe des Tages eine genau Angabe geben. Mit Stand von Sonntag haben 168 Tönniesmitarbeiter ihren Wohnsitz in Bielefeld. Sie alle und ihre Haushaltsangehörigen stehen unter Quarantäne. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

* Am Sonntag wurden fälschlicherweise zwei Genesene zuviel von der Stadt gemeldet. Die Grafik wurde entsprechend korrigiert

"Night Of Light" in Bielefeld

Der bundesweite Protest „Night of light“ der Veranstaltungsbranche findet heute Nacht auch in Bielefeld statt. Die Unternehmen wollen auf ihre kritische Lage jetzt in der Corona-Krise hinweisen. Heute Nacht um fünf vor zwölf werden unter anderem Fassaden und Bauwerke in der Stadt rot angestrahlt.

Laschet: Kontaktbeschränkungen wegen Corona-Ausbruch bei Tönnies möglich

Unserer Region und unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh bleiben nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück vorerst weitere Einschränkungen des Alltags erspart. Vorerst, denn im Fernsehen kündigte Laschet am Abend an, dass man weitere Schritte in diesen Tagen prüfen werden. Er könne sich vorstellen, wieder Kontaktbeschränkungen zu erlassen, ähnlich wie im Lockdown.

Heute gehen die Corona-Tests der mobilen Teams von Tönnies-Beschäftigten im Kreis Gütersloh derweil weiter. Bis gestern waren es mehr als 1.300 Infizierte.

Auch für die Tönnies-Beschäftigten, die in Bielefeld wohnen, gilt die Quarantäne. 168 Adressen waren der Stadt bis Samstagabend übermittelt worden, um sie zu überprüfen. Bis gestern Abend traf das Ordnungsamt 94 Menschen an 121 Adressen an. Sie verhielten sich meistens kooperativ, nur in einem Fall kam die Polizei dazu.

An 27 Adressen trafen Mitarbeiter des Bielefelder Ordnungsamts niemanden an, werden diese Anschriften aber erneut überprüfen.

Wie viele Menschen genau unter Quarantäne gestellt werden, wird noch ermittelt. Heute kommt der Krisenstab der Stadt zusammen, danach soll es weitere Informationen und eine Allgemeinverfügung geben.

Viele Bielefelder Tönniesmitarbeiter halten sich nicht an Quarantäne

Bei der Quarantäneüberprüfung der Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld wurde am Wochenende an 27 von 121 aufgesuchten Adressen niemand angetroffen. Das meldet die Stadt am Sonntagabend mit und gab an, dass das Ordnungsamt in diesen Fällen erneut tätig wird. 94 Personen hielten sich an die Quarantäne. Diese hätten sich beim Besuch des Ordnungsamts kooperativ verhalten und teilweise bereits auf den Besuch gewartet, heißt es. In einem Fall musste allerdings auch die Polizei zur Unterstützung bei der Personenfetstellung gerufen werden. Die Anzahl der in Bielefeld wohnenden Tönnies Werksmitarbeiter wurde nochmal nach oben korrigiert, von 157 auf 168. Die genauen Quarantänezahlen einschließlich der Haushaltsangehörigen werden nach Angaben der Stadt noch ermittelt. Der Krisenstab erinnerte nochmal eindringlich an Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Skandal bei Tönnies bekommt ihr hier.

NRW Ministerpräsident Laschet: Vorerst kein Lockdown in OWL

Ein regionaler Lockdown in OWL und auch ein lokaler im Kreis Gütersloh wird nach dem Tönnies-Skandal zunächst nicht angeordnet. NRW Ministerpräsident Armin Laschet sagte am frühen Sonntagnachmittag, es gebe zwar ein enormes Pandemie-Risiko, das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Ein flächendeckender Lockdown könne im Moment nicht ausgeschlossen werden, aber solang alles getan werde um einen Übersprung in die normale Bevölkerung auszuschließen, könne man bessere zielgerichtetere Maßnahmen ergreifen, so Laschet weiter. Die Corona-Massentests bei Tönnies in Rheda wurden zuvor abgeschlossen. Der Kreis Gütersloh meldete am Sonntagmittag 6.139 durchgeführte Tests. Davon liegen 5.899 Befunde vor. 1.331 sind positiv, 4.568 sind negativ.

Alle wichtigen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

21.06.2020: Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Sonntag wurde keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Das sind drei mehr als am Samstag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 21 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden mit Stand von Freitag in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt im Tagesvergleich um 11 auf 89 Personen an.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.