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Infos und News zum Coronavirus - Seite 86 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Olderdissen bleibt noch unklare Zeit geschlossen

Trotz aller Nachfragen bleibt der Tierpark Olderdissen in der Corona-Krise weiter geschlossen. Das teilte die Stadt noch einmal ausdrücklich mit. Bislang sei auch nicht abzuschätzen, wann Olderdissen wieder aufmachen darf. In den vergangenen Tagen habe es zahlreiche Anrufe gegeben, weil viele Menschen die Gehege wieder besuchen wollen.

Bürgerstiftung hilft mit Fonds über 25.000 Euro

#Wirhelfen - Unter dem Hashtag hat die Bielefelder Bürgerstiftung einen Unterstützungsfonds in Höhe von 25.000 Euro eingerichtet. Damit sollen die Menschen und Institutionen in der Stadt gefördert werden, die sich um Corona-betroffene Personengruppen kümmern. So wurden z.B. bei 17 Gastro-Betrieben 450 Gutscheine gekauft, die an Mitarbeiter in Altenheimen gehen. Die Leistungen sind auch an Frauen- und Mädchenhilfeeinrichtungen in der Stadt gegangen und u.a. auch an unsere Aktion „Radio Bielefeld hilft“.

Corona-Krise trifft heimische Wirtschaft mit voller Wucht

Mehr als ein Fünftel der ostwestfälischen Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen fühlt sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Das ist das Ergebnis einer Online-Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer in Bielefeld unter 282 Betrieben. Jedes zehnte Unternehmen geht von einem Umsatzeinbruch von 50 Prozent aus. Zudem geht jeder fünfte Betrieb von Umsatzeinbußen zwischen 25 und 50 Prozent aus. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen spricht sich für die Senkung der Unternehmenssteuern aus, und über 40 Prozent wollen mehr Soforthilfe in Form von Zuschüssen.

Zweiter Corona-Todesfall in Bielefeld

Am Freitagnachmittag bestätigte die Stadt den zweiten Todesfall im Zuge einer Coronainfektion aus Bielefeld. Ein 57 Jähriger Mann ohne erkannte Vorerkrankungen war bereits am Dienstag im Klinikum in Bad Oeynhausen verstorben. Außerdem wurden sieben weitere Infektionen aus der Flüchtlingserstaufnahme im Oldentrupper Hof gemeldet. Allein dort sind nun insgesamt 48 Infektionen bestätigt. In ganz Bielefeld sind akut 151 Menschen bestätigt infiziert. 190 Bielefelder sind nach einer Coronainfektion bereits wieder genesen. 17 Infizierte liegen im Krankenhaus, neun von ihnen auf der Intensivstation, und sieben werden auch beatmet. 754 Bielefelder sind in Quarantäne, 41 konnten diese heute verlassen.

Alle Nachrichten zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

4.000 Schutzmasken für bedürftige Bielefelder

Für Inhaber des Bielefeld Passes oder eines Sozialtickets werden ab Montag Alltags-Schutzmasken angeboten. Die Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld macht das möglich, unterstützt von den Firmen „Bitex“ und „fast 52“. Die Masken für Bedürftige werden dann in der „Ankleide“ an der Werner Bock-Straße ausgegeben, gegen eine Spende von einem Euro oder wer gar kein Geld hat, auch kostenlos. Die Solidarhilfe hat 4.000 waschbare Masken in Auftrag gegeben, die mit Spenden finanziert sind. Die Masken sind aber ausschließlich für diese Personengruppen bestimmt.

Historisches Museum sammelt Corona-Objekte

Das Historische Museum Bielefeld will die Corona-Krise für die Nachwelt abbilden. Um sie geschichtlich weiterzugeben, sammelt das Museum jetzt Corona-Objekte. Das können Fotos, Videos, Texte, besondere Zettel oder Schilder sein. Sie alle sollen den aktuellen Alltag in de Stadt spiegeln. Wer sich daran beteiligen will, die Lage für die künftigen Generationen festzuhalten schickt sein Material

per Mail hier  hin oder per Post an:

Historisches Museum Bielefeld

Ravensberger Park 2

33607 Bielefeld

Schulöffnung: Noch Klärungsbedarf

Eltern und Lehrer in Bielefeld halten die schrittweise Öffnung der Schulen für sinnvoll. Am Donnerstag sollen die ersten Schüler wieder in Klassenzimmer dürfen – zunächst nur Abschlussklassen der Jahrgänge 10, 12 und 13. Noch gibt es aber keine konkreten Vorgaben seitens des NRW-Schulministeriums.
Auch für die Stadt Bielefeld besteht weiterer Klärungsbedarf. Die Verwaltung ist unter anderem für die Hygiene in den Schulen zuständig. Mehr Infos dazu soll es heute Nachmittag geben.
Unterdessen kündigte MoBiel an, Busse und Bahnen ab Donnerstag wieder häufiger fahren zu lassen. Dann gilt der Ferienfahrplan und die Stadtbahnen fahren unter der Woche alle zehn Minuten. Am Wochenende bleibt es wegen der Corona-Krise beim Sonderfahrplan. Ab dem 4. Mai läuft dann wieder alles normal. Den geforderten Mindestabstand könne MoBiel nicht gewährleisten, dazu bräuchte es fünf bis sechs Mal so viele Fahrzeuge und Personal. 

Anstieg der Coronazahlen - Viele Infektionen im Oldentruper Hof

In Bielefeld ist die Zahl der Menschen, die bislang positiv auf das Corona-Virus getestet wurden am Donnerstag, deutlich auf 336 gestiegen. Das sind 36 mehr als am Vortag. Verantwortlich für den Anstieg sind 42 Infizierte aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Oldentruper Hof, heißt es von der Stadt Bielefeld. 176 Corona-Infizierte sind unterdessen wieder gesund, ein Mann war an den Folgen des Virus gestorben. Damit gibt es aktuell 159 akute Coronainfektionen in unserer Stadt. 16 Infizierte liegen in Bielefelder Krankenhäusern. Acht müssen auf der Intensivstation beatmet werden. 760 Bielefelder befinden sich derzeit in Quarantäne, 37 sind daraus heute entlassen worden.

Alle Meldungen zru Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

IHK begrüßt Lockerung, übt aber auch Kritik

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld begrüßt die ersten Schritte zur Lockerung der Corona-Einschränkungen. Es tue vielen Unternehmen gut, durch diese ersten Signale wieder eine Perspektive entwickeln zu können, so Geschäftsführer Thomas Niehoff. Kritisch sieht die IHK allerdings auch die Regel, dass nur Geschäfte bis 800 Quadratmeter Größe öffnen dürfen. Auch in größeren Geschäften könnten baulich Schutz- und Hygienemaßnahmen umgesetzt werden. Schwierig bleibe die Lage für Unternehmen aus Bereichen wie der Veranstaltungs- und Freizeitbranche, die auf Lockerung noch warten müssen.

Gericht entscheidet: Fintness-Studio bleibt zu

Ein Bielefelder Fitness-Studio Betreiber ist jetzt vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gescheitert. Er wollte per Eilverfahren erzwingen, dass sein Studio wieder öffnen darf und stellte sich gegen die Coronaschutzverordnung des Landes. Nach Auffassung des Gerichts verbietet diese zu Recht den Betrieb von Fitnessstudios, aber auch Sonnenstudios, Schwimmbädern, Spaßbädern und Saunen, um das Infektionsrisiko zu verringern. In der Urteils-Begründung heißt es, beim Sport im Fitnessclub würden Kontakte entstehen, die Infektionen begünstigen.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.