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Stephan Schueler
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 94 von 191


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Der Corona Lockdown wird verlängert und verstärkt

Bei den Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Coronapandemie wurde am Dienstag beschlossen, dass der aktuelle Lockdown zunächst bis zum 31. Januar verlängert wird. Kanzlerin Angela Merkel sagte am Abend, die Beschlüsse würden in einigen Bereichen sogar verstärkt. Im Konkreten geht es dabei um folgende Punkte:

  • Kontakte müsste auf ein Minimum beschränkt werden. So dürfen sich Mitglieder eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Ab einer Inzidenz von 200 sollen Maßnahmen ergriffen werden, damit der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt wird. Triftige Gründe (z.B. Arbeit oder Arztbesuche) sind davon ausgenommen.
  • Betriebskantinen werden geschlossen.

Die Maßnahmen in den Schulen werden laut Merkel ebenfalls bis Ende Januar verlängert. Sie sollen so wieder gelten, wie sie bereits vor den Weihnachtsferien gegolten haben, sagte die Kanzlerin. In ganz NRW und auch in Bielefeld war die Präsenzpflicht aufgehoben. Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 gab es Homeschooling. Bis zur siebten Klasse konnten Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder in den Unterricht schicken oder sie zu Hause beschult werden. Ob das wieder so gilt, wird laut Armin Laschet am Mittwoch bekannt gegeben. Der NRW Ministerpräsident sagte in seinem Statement, es werde an die Regeln vor den Ferien angeknüpft. 

Eltern bekommen bei geschlossenen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zehn zusätzliche und damit insgesamt 20 Betreuungstage für ihre Kinder im Jahr 2021. 

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3.600 Bielefelder erhielten bereits die 1. Coronaimpfung: Interview mit Dr. Theodor Windhorst

3.600 Bielefelder haben bereits die erste von zwei notwendigen Impfdosen erhalten. Das sagte am Nachmittag der ärztliche Leiter des Bielefelder Impfzentrums Dr. Theodor Windhorst im Radio Bielefeld Interview. Schon am Vormittag hatte Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger gemeldet, dass in Bielefeld bislang alle zur Verfügung gestellten Impfdosen in den Alteneinrichtungen verimpft wurden. Dr. Theodor Windhorst nahm außerdem Stellung dazu, warum es zu den Verzögerungen kommt, an welchen Faktoren eine Impfauslastung hängt und wann wer mit einer Impfung rechnen kann.

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Arbeitlosenzahlen in Bielefeld steigen im Dezember um 0,9 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Bielefeld im Dezember leicht gestiegen, um 0,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,4 Prozent. Insgesamt waren 15.230 Menschen bei uns in der Stadt im Dezember arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den November-Zahlen sind das 136 mehr. Damit sei der aufwärts Trend, der vergangenen Monate wohl gestoppt, so die Agentur für Arbeit.

Wegen des aktuellen Lockdowns entwickle sich der Arbeitsmarkt bei uns in der Stadt schwächer als in anderen Teilen Ostwestfalen-Lippes, weil Branchen wie das Hotel- und Gastronomiegewerbe und der Einzelhandel in Bielefeld stärker vertreten sind.

Agenturchef Thomas Richter sieht aber auch etwas Gutes: Der nur leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit, von 0,9 Prozent, zeige, dass die meisten vom Lockdown betroffenen Unternehmen ihre Belegschaft halten, weil sie erwarten, dass sich die wirtschaftliche Situation im Laufe des Jahres aufhellt. Zum Ende des Jahres hätten Unternehmen wieder verstärkt Kurzarbeit angezeigt.

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Öffnung des Bielefelder Impfzentrums wird vorbereitet

In Bielefeld wurden bislang alle zur Verfügung gestellten Impfdosen in den Alteneinrichtungen verimpft. Das schreibt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger am Dienstagvormittag in einer Mitteilung. Am Nachmittag ergänzte der Leiter des Bielefelder Impfzentrums Dr. Theodor Windhorst im Radio Bielefeld Interview, dass damit bereits 3.600 Bielefelder die erste der zwei notwendigen Impfungen erhalten hätten. Ingo Nürnberger schreibt außerdem, dass in zwei Wochen endlich auch Impfkontingente für die Beschäftigten in den Krankenhäusern vom Land bereitgestellt würden. Außerdem werde in einem weiteren Schritt die Öffnung des Impfzentrums für über 80-Jährige vorbereitet. In zwei Wochen sollen alle Bielefelder über 80 angeschrieben werden und Informationen zum Anmeldeverfahren bekommen.

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Bielefelder Bundesärztekammerpräsident fordert einheitliche Regeln für`s Impfen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt aus Bielefeld, fordert ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei den Impfungen gegen das Coronavirus. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe rief Reinhardt die Ministerpräsidenten dazu auf, die Impfkampagne abgestimmt und zeitgleich zu organisieren.

Es verunsichere die Bevölkerung, wenn es in jedem Bundesland andere Regeln gebe, etwa für die Organisation der Impftermine. Auch die Frage, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden, sollte einheitlich geregelt werden. Der Bielefelder Reinhardt sagte, dazu seien verbindliche Beschlüsse auf der heutigen (05.01.) Bund-Länder-Konferenz notwendig.

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Nach Polizeikontrolle: Herforder Gemeinde wehrt sich

Nach der Polizeikontrolle der freikirchlichen Gemeinde „Jesu Christie“ in Herford wehrt diese sich gegen die erhobenen Vorwürfe. Demnach sollen Samstagabend mehr als 150 Menschen einen Gottesdienst gefeiert und gegen die geltenden Coronavorschriften verstoßen haben. Laut Polizei wurden keine Sicherheitsabstände eingehalten und keine Masken getragen.

Das WB zitiert den Bielefelder Anwalt der Gemeinde, der sagt, ob die Masken immer getragen worden seien, werde sich zeigen, es gebe Videoaufnahmen aus dem Gemeindehaus. Der von der Polizei gehörte Gesang kam, laut Anwalt, aus einer Stereoanlage. Die Polizei hatte insgesamt 111 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

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Corona in Bielefeld: Der angegebene Inzidenzwert sinkt am Dienstag auf 87,1

Am Dienstag werden 75 neue Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert sinkt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach nochmal auf jetzt 87,1 (-4,5). Allerdings hat das Bielefelder Gesundheitsamt über Weihnachten und den Jahreswechsel nicht alle positiven Testergebnisse weitergemeldet. Das soll im Laufe dieser Woche nachgeholt werden. Dann würden die Inzidenzzahlen wieder steigen, heißt es. 

Den aktuell vorliegenden Daten nach gibt es seit Beginn der Pandemie 7.297 festgestellte Coronainfektionen in Bielefeld, 291 davon wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. 

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 5.200 Bielefelder als genesen. 104 Menschen aus unserer Stadt sind bislang mit dem Virus verstorben.

Zahlen zur Quarantäne werden aktuell nicht erfasst. Hier kommt ihr zu den Quarantäneregeln.

In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Dienstag 159 (+8) Coronapatienten behandelt, 41 davon auf einer Intensivstation und 35 auch unter Beatmung. 

Bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Dienstag 11.897 Neuinfektionen. Am Dienstag der Vorwoche waren es 995 mehr.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 183,6 angegeben, im Kreis Herford 171,2 in Lippe 122,9 und im Kreis Paderborn 91,3.

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OWL-Proben sollen auf britische Corona-Virusvariante getestet werden

Das Großlabor Krone in Bad Salzuflen will in den kommenden Wochen Corona-Proben aus Ostwestfalen-Lippe auf die britische Mutation testen. Auf eigene Kosten will es herausfinden, ob diese Variante bereits bei uns angekommen ist und wie weit verbreitet sie möglicherweise ist, so das WB. In Deutschland werde nicht gezielt nach der neuen Variante gesucht, jede Woche schickten zehn Labore, wie Krone, einige Proben an das Robert-Koch-Institut, das diese dann selbst auswerte.

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Corona: Wann und wie geht es in Bielefelds Schulen weiter?

Viele Bielefelder Schülerinnen und Schüler und auch Eltern hatten gehofft, schon zu Wochenbeginn über das weitere Vorgehen an Schulen in der Coronapandemie informiert zu werden. Nach den Beratungen der Kultusminister der Länder bleibt das aber noch ungewiss.

Es scheint, als müssten sich viele länger als bisher geplant auf Fernunterricht einstellen. Allerdings soll es stufenweise Öffnungen für untere Klassen und Abschlussklassen geben. Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte und der aktuell nicht sicheren Einschätzung des Infektionsgeschehens müssten "unter Umständen die im Dezember beschlossenen Maßnahmen in Deutschland oder in einzelnen Ländern fortgeführt werden" heißt es wage im Beschluss. 

Ein genauer Zeitplan wurde nicht genannt. Am Dienstag finden die Bund/Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen im Lockdown statt. Auf der Homepage des Landes NRW heißt es: „Die Landesregierung wird auf der Grundlage dieser Beratungsergebnisse bis zum 7. Januar 2021 entscheiden, wie der Schulbetrieb ab dem 11. Januar 2021 ausgestaltet werden wird.“

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Melderückstau bei Coronazahlen - Mehr Patienten in Bielefelder Krankenhäusern

Bei den aktuell für Bielefeld gemeldeten Coronazahlen gibt es einen Melderückstau. Das Gesundheitsamt hat in den vergangenen Tagen nicht alle positiven Testergebnisse an das Landeszentrum Gesundheit weitermelden können. In der Tagesmeldung der Stadt heißt es, der Rückstau werde im Laufe der Woche aufgeholt, der Inzidenzwert dadurch wieder steigen. Die Kontaktnachverfolgung habe in den vergangenen Tagen hingegen gut funktioniert, hier gebe es nur einen relativ geringen Rückstau.

Unterdessen steigen die Zahlen der Coronapatienten in den Bielefeder Krankenhäusern. 151 und damit neun mehr als am Vortag müssen stationär behandelt werden, 40 davon auf der Intensivstation und 32 sogar unter Beatmung.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.