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Radio Bielefeld Nachrichten

Ministerpäsident Laschet in Bielefeld: Aussicht auf verkaufsoffene Sonntage - Dämpfer beim Coronaimpfstoff

NRW Ministerpräsident Armin Laschet stellte heute in Bielefeld in Aussicht, dass es in diesem Jahr doch noch mehrere verkaufsoffene Sonntage geben kann. Zuletzt war ein Erlass des NRW Wirtschaftsministeriums aufgrund von Gewerkschaftsklagen gescheitert. Laschet will die Sonntagsöffnungen nun aber nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch um die Besucherzahlen in Bielefelds und anderen Innenstädten und Stadtteilzentren in der Vorweihnachtszeit zu entzerren. Darüber müsse man nun mit den Gewerkschaften diskutieren.

Laschet warb angesichts steigender Coronazahlen nochmals um eine Einhaltung der Regeln. Dann sei soziales Leben möglich. Mit Abstand, Maske und ohne Alkohol könnten Fans zu Arminia Bielefeld sowie zu anderen Sportveranstaltungen und auch Weihnachtsmärkte seien mit entsprechenden Konzepten realisierbar.

Die Wiederöffnung der Schulen und Kitas nach den Sommerferien bewertete Laschet insgesamt als Erfolg. Schul- oder Kitaschließungen sollen jetzt prinzipiell vermieden werden. Wenn Fälle an Bildungseinrichtungen vorliegen, müsse die örtliche Ebene entscheiden, wie man damit umgehe. In Bielefeld blieben heute mit dem Brackweder Gymnasium und dem Rudolf-Remepel Berufskolleg zwei Schulen dicht.

Laschet appellierte weiterhin an die Geduld aller. Er erwartet, dass uns die Corona-Pandemie noch mindestens ein bis zwei Jahre beschäftigt. Er glaube nicht, dass ein Impfstoff unterm Weihnachtsbaum liegt. Selbst wenn, würde es jedoch lange dauern, diesen zu verteilen, so der Ministerpräsident bei seinem Besuch auf Einladung der Bielefelder CDU.

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