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Radio Bielefeld Nachrichten

Einigung im Transit-Streit mit Österreich in Sicht

Zwischen Bayern und Tirol gibt es seit Wochen Streit um den Transitverkehr und Fahrverbote. Bei Verhandlungen deutet sich nun eine Entspannung an.

Mehr Schiene, weniger Maut

Berlin (dpa) - Im Streit zwischen Deutschland und Österreich über die Belastungen durch den starken Transitverkehr zeichnet sich vor einem Krisentreffen auf Ministerebene eine Annäherung an.

Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Verhandlungskreisen erfuhr, sollen bei einem Zusammenkommen am Mittag konkrete Schritte vereinbart werden, um den Verkehr in Tirol und Bayern zu entlasten. Dabei gehe es zum Beispiel um eine stärkere Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene, um eine intelligentere Abfertigung sowie um bessere Terminals. Im kleinen Grenzverkehr sollten Pkw mautfrei fahren.

Die «Tiroler Tageszeitung» berichtete, man habe sich offenbar auf Beamtenebene auf einen umfassenden Brenner-Katalog geeinigt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat seinen österreichischen Kollegen Andreas Reichhardt und den Tiroler Landeschef Günther Platter nach Berlin eingeladen. Auch der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) ist dabei.