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Bettina Wittemeier
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Nebel_schlechte Sicht_Straße
Der Faktencheck!

Rund ums Licht beim Autofahren

Nebel, Schnee oder Regen beim Autofahren – Wann darf oder muss ich eigentlich welches Licht einschalten? Wir haben alle Fakten rund ums Licht für euch!

Wann darf ich die Nebelschlussleuchte einschalten?

  • Die Nebelschlussleuchte hinten am Auto darf nur eingesetzt werden, wenn die Sichtweite unter 50 Meter liegt. Dies gilt inner- und außerorts. Wenn die Lampe bei guter Sicht eingeschaltet ist, dann wird der Verkehr hinter euch geblendet.
  • Wenn die Sichtweite unter 50 Meter liegt, darf allerdings auch nur höchstens 50 km/h gefahren werden. Ob das der Fall ist, seht ihr an den Leitpfosten am Straßenrand. Diese sind alle im Abstand von 50 Metern aufgestellt.
  • Die Nebelschlussleuchte einzuschalten, ist kein muss. Sie kann freiwillig eingesetzt werden.
  • Wird die Nebelschlussleuchte aber falsch eingesetzt droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20 Euro. Wenn andere Fahrer geblendet werden oder ein Unfall passiert kann es zwischen 25 und 35 Euro kosten.

Nebelscheinwerfer nicht nur bei Nebel

  • Auch bei Schnee, Regen oder Nebel dürfen Nebelscheinwerfer eingesetzt werden. Also generell bei schlechter Sicht. Trotzdem muss das Abblendlicht eingeschaltet sein.

Fernlicht nur auf einsamen Straßen

  • Das Fernlicht darf nur bei Dunkelheit eingeschaltet werden, wenn die Straße nicht durchgehend und ausreichend beleuchtet ist.
  • Auf einsamen Landstraßen (inner- und außerorts) oder leeren Autobahnabschnitten ist es erlaubt. Wer sich nicht daran hält, riskiert Bußgelder ab 10 Euro. Der Gegenverkehr und die vorausfahrenden Fahrzeuge dürfen nicht geblendet werden! Dann sofort wieder abblenden.
  • Das Fernlicht ist freiwillig. Wird ein Unfall verursacht, der mit Fernlicht zu verhindern gewesen wäre, müssen sich Autofahrer das als Mitverschulden anrechnen lassen.

Quelle: ADAC