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Andreas Grunwald
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So könnt ihr bares Geld sparen

Teuer, teurer, Spritpreise!


Seit Kriegsbeginn ist Super E10 um 25 Cent teurer geworden, Diesel sogar um 33 Cent. Der Preis für die Treibstoffe hat längst die Zweieuromarke überschritten. Wer sein Auto volltanken möchte, muss tief in die Tasche greifen. Und das wird auch wohl noch eine Zeit lang so bleiben. Wir haben Tipps für euch, wie ihr bis zu 20% Sprit sparen könnt:

Clever tanken

Tankt wenn möglich zu einer günstigen Tageszeit. Laut ADAC-Experte Thomas Müther ist es etwa sehr ungünstig, mittags zu tanken. Der Unterschied kann täglich zwischen 10 Cent pro Liter variieren. Gute Tankzeitpunkte sind demnach die Zeiten zwischen 18 und 19 Uhr und 20 und 22 Uhr. Zum Vergleich: Wer nachts auf einer Autobahn-Tankstelle tankt, muss mit bis zu 30 Cent pro Liter mehr rechnen. Deshalb sollten eher Autohöfe als Raststätten mit angeschlossener Tankstelle angefahren werden - auch wenn Autohöfe etwas weiter außerhalb liegen.

Reifendruck und versteckte Verbraucher

Viele fahren mit zu wenig Reifendruck, das allein erhöht den Spritverbrauch. Außerdem gibt es versteckte Verbraucher im Auto. "Man kann auch auf unnötige Geräte mal verzichten, beispielsweise die Musikanlage oder Sitzheizung", empfiehlt Johannes Giewald vom ADAC. Außerdem ist es ratsam, jeglichen Krempel oder sonstige Dinge, die im Auto rumliegen und ein wenig Gewicht auf die Waage bringen, in der Garage oder im Keller abzustellen. Je leichter das Auto ist, desto weniger schnell ist der Sprit leer.

Vorausschauend fahren

Wer vorausschauend fährt, spart auch - heißt: rechtzeitig bremsen, möglichst viele Rollphasen und wenig beschleunigen. Außerdem lohnt es sich, spritsparend zu fahren, indem man möglichst schnell die Gänge hochschaltet und mit niedriger Drehzahl fährt.

Apps zum Sprit sparen

Digitale Hilfen gibt es für die Autofahrer auch. Es gibt viele gute Apps auf dem Markt, die die Spritpreise in Echtzeit anzeigen. "Clever Tanken" zum Beispiel oder die ADAC-Tank-App. Es gibt teilweise große Preis-Unterschiede bei den Tankstellen. Auf Autobahnen sollten eher Autohöfe als Raststätten mit angeschlossener Tankstelle angefahren werden - auch wenn Autohöfe etwas weiter außerhalb liegen.

Elektro-Autos als Ausweg

Viele behaupten, dass man einfach auf ein E-Auto umsteigen sollte, schon wären alle Probleme gelöst. Ist das so? Durchaus - ein Durchschnittsfahrer kann im Jahr über 600 Euro im Vergleich zum Benziner sparen. Aber, ob sich der hohe Preis für ein E-Auto lohnt, hängt dann davon ab, wieviel man fährt, welche Lademöglichkeiten man hat und auch welche Reichweite man benötigt um von A nach B zu kommen. Soviel ist klar: Diese Berechnungen sind nicht für alle gleich. Wer ein Elektro-Auto kaufen will, kann aber bis zu 9.000 Euro Fördermittel erhalten.