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Infos und News zum Coronavirus


Gemeinsam gegen die Krise

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Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

+++ 14. Juli +++ 14 neue Coronafälle - aber noch keiner offiziell gemeldet

Der Krisenstab der Stadt meldet am Dienstag den vierten Tag in Folge offiziell keinen neuen Coronafall in Bielefeld. Inoffiziell werden aber 14 neue Fälle angegeben. Hintergrund dieser Differenz ist ein technisches Problem beim Robert Koch Institut. Dessen Zahlen muss die Stadt Bielefeld offiziell melden, in die Statistik des RKI werden die 14 neuen Fälle aber erst in den kommenden Tagen eingearbeitet.

Die offiziellen Zahlen des RKI sind somit momentan falsch. Real steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder auf 512. Davon gelten 454 als bereits wieder genesen, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Damit sind aktuell 53 Bielefelder mit einer Coronainfektion bekannt. Zwölf der Neuinfizierten waren Gäste einer Verlobungsfeier. Laut Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zeige dieser Fall deutlich: „Auch wenn wir nur im Familien- und Freundeskreis feiern, kann etwas passieren."

In Bielefelder Krankenhäusern werden aktuell drei Coronapatienten behandelt. Davon muss einer auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 77 Personen aus Bielefeld, fünf mehr als am Vortag.

+++ 14. Juli +++ Gütersloher dürfen ohne Einschränkungen nach Österreich

Menschen aus dem Kreis Gütersloh dürfen wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Das Außenministerium in Wien hat die Einreisebeschränkung nach eigenen Angaben aufgehoben. Die vergangenen zwei Wochen mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh einen negativen Corona-Test vom Arzt vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

Beim Fleischkonzern Tönnies sind heute wieder die ersten Arbeiter im Einsatz. Einige hundert Beschäftigte von der Convenience-Tochter Tillman’s, die negativ getestet und nicht in Quarantäne sind, fangen an. Sie arbeiten nicht in dem Schlachtbereich in Rheda-Wiedenbrück. Die Tönnies-Mitarbeiter müssen jetzt auch neue Hygiene-Regeln beachten. Unterdessen ist auch bei einem Mitarbeiter bei Wiesenhof Geflügelwurst in Rietberg das Coronavirus nachgewiesen worden.


+++ 13. Juli +++ Kein weiterer Coronafall in der Kita Brock und auch nicht in Bielefeld

Die Corona-Tests bei den Kindern und Beschäftigten in der Kita-Brock in Brackwede sind allesamt negativ verlaufen. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Für die Kita-Gruppe, in der das positiv getestete Kind untergebracht war, besteht nach den aktuellen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts aber weiterhin häusliche Quarantäne. Die Inkubationszeit ist noch nicht beendet. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger sagt dazu, er wisse, dass dies die Eltern vor eine große Herausforderung und Belastung stellt. Die Kinder der anderen Gruppen können ab morgen wieder in die Kita gehen.
Auch darüber hinaus wurde am Montag kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus unverändert bei 498 Bielefeldern nachgewiesen. Auch die Zahl der genesenen Menschen in unserer Stadt bleibt im Tagesvergleich konstant bei 452. Damit leiden aktuell weiterhin 42 Bielefelder an den Folgen der Virus-Infektion. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen aktuell nur noch 72 Personen aus Bielefeld, 265 weniger als am Vortag. Dieser starke Rückgang liegt daran, dass für viele Tönniesmitarbeiter die Quarantänezeit geendet ist.

+++ 13. Juli +++ Clemens Tönnies "zur Verantwortung ziehen

Die bundesweite Tönnies-Debatte geht in eine neue Runde. Jetzt sagte SPD-Politiker Stegner bei „Bild live“, in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück finde richtige Ausbeutung statt. Jemand wie Clemens Tönnies brauche keine staatlichen Steuerhilfen, sondern sollte zur Verantwortung gezogen werden. Vielleicht käme er irgendwann auch in staatliche Kost und Logis, deutete Stegner eine mögliche Haftstrafe für den Unternehmer an. Der Antrag des Fleischkonzerns auf Erstattung von Corona-Lohnkosten durch das Land NRW stößt allgemein auf große Empörung.

+++ 13. Juli +++ Gesundheitsamt muss sich besser aufstellen

Die Gesundheitsämter bundesweit und auch das in Bielefeld sind für die Ausnahmesituation der Corona-Krise nicht gerüstet gewesen. Das sagte jetzt Krisenstabschef Nürnberger in einer Fernsehrunde. Man brauche mehr medizinisches und medizinisch geschultes Personal. Wir müssen uns im Gesundheitsamt besser aufstellen, sagte er bei „Health TV“.


+++ 12. Juli +++ Zahl der aktuellen Coronafälle sinkt auf 42

Auch diesen Sonntag wird kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Allerdings werden drei weitere Bielefelder als genesen angegeben. Damit sind aktuell 42 Bielefelder*innen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 498 Bielefelder positiv getestet worden. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 451 gelten als wieder gesund, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen aktuell 338 Menschen aus unserer Stadt. Das sind sieben mehr als am Vortag.

+++ 12. Juli +++ Immer mehr Kritik an Tönnies

Die Anträge des Schlachtbetriebs Tönnies auf Erstattung von Lohnkosten für die Zeit der Corona-Quarantäne stoßen weiter auf Kritik. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner kritisierte in der BILD-Zeitung die Signalwirkung, die eine solche Forderung mit sich bringe. Durch die Vorfälle sei eine ganze Region in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Ärger der Bürger darüber werde dadurch sicherlich nicht kleiner. Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Laumann hält einen gesetzlichen Anspruch der Firma Tönnies für möglich, mahnte aber: „Ich würde mir anstelle von Herrn Tönnies und seinen Geschäftspartnern sehr genau überlegen, was man den Menschen in NRW eigentlich noch alles zumuten will“, so Laumann in der Bild am Sonntag.


+++ 11 Juli +++ Tönnies will Lohnkosten erstattet bekommen

Beim Fleischkonzern Tönnies sollen an diesem Wochenende neue Filter für die Lüftungsanlage einbaut werden. Am Montag sollen Hygiene-Experten die neue Filtertechnik unter die Lupe nehmen.

Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben unterdessen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW gestellt. Hintergrund sind Quarantäne-Maßnahmen nach den massenhaften Corona-Infektionen bei Tönnies-Arbeitern in Rheda-Wiedenbrück. Nach Angaben eines Sprechers des LWL werden die Anträge jetzt nach Eingang abgearbeitet. Das Infektionsschutzgesetz sieht die Erstattung vor, wenn Gesundheitsämter einen Betrieb schließen und Quarantäne anordnen.  Von der SPD gibt es Kritik. „Lohnkostenerstattung vom Land zu fordern ist ein Unding. Tönnies hat in Gütersloh den Lockdown gebracht und jetzt soll die Allgemeinheit dafür zahlen?", kritisiert die SPD Bundestags-Fraktion.

+++ 11. Juli +++ Keine Neuinfektion und fünf wieder Gesunde gemeldet

Am Samstag wurde kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Damit sind aktuell 45 Bielefelder*innen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Fünf Personen werden als wieder gesund angegeben. Bisher sind damit insgesamt 498 Bielefelder positiv getestet worden. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. Unter Quarantäne stehen aktuell 331 Menschen aus unserer Stadt. Das sind 14 weniger als am Vortag.


+++ 10. Juli +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat der Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberg einen Überblick über die aktuelle Lage in Bielefeld gegeben. Wie hat sich die Situation in der Kita Brock in Brackwede entwickelt? Wie steht Nürnberger zu den Planungen eines Weinfestes? Warum werden in Bielefeld Verstöße gegen Hygienemaßnahmen nicht stärker sanktioniert? Das komplette Interview könnt ihr hier nachhören:

+++ 10. Juli +++ Drei neue Coronafälle

Am Freitag wurden drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Damit steigt die Zahl der bislang positiv auf Corona getesteten Bielefelder auf 498. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. Die Zahl der bereits genesenen Menschen aus unserer Stadt steigt ebenfalls um drei auf 443. Damit bleibt es weiter bei 50 aktuellen Infektionen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben.
In den Bielefelder Krankenhäusern werden drei Coronapatienten behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation und einer muss auch beatmet werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 345 Personen aus Bielefeld. Das sind 187 weniger als bei der letzten Meldung am Mittwoch.

+++ 10. Juli +++ Aufatmen in der Kita Brock

In der Kita Brock in Brackwede sind fast alle Coronatestergebnisse da und sie sind negativ. Das meldet der Krisenstab der Stadt und Leiter Ingo Nürnberger ergänzt: "Wir warten nun noch auf die restlichen Ergebnisse und entscheiden dann am Montag, wie es in der kommenden Woche weitergeht." Am Mittwoch war ein Kind der Kita positiv getestet worden. Die Kita in der Nähe des Kuperhammers wurde geschlossen. Alle 77 Kinder und 15 Mitarbeiterinnen kamen vorsichtshalber in Quarantäne. Sie konnten in den vergangenen Tagen einen freiwilligen Coronatest machen. Unabhängig von der Kita wurden am Freitagmittag drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet.

+++ 10. Juli +++ Wegen Corona: Weniger Einbrüche, mehr Trickbetrüger

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die Straftaten in Bielefeld. Beispielsweise ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Bielefeld in der Corona-Zeit deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr zwischen März und Juni um über 50 Prozent. Das bestätigte die Polizei auf Radio Bielefeld Nachfrage. Raubüberfälle gab es zu 12 Prozent weniger. Auffällig ist der Anstieg der Taschendiebstähle um 10 Prozent. Auch die Zahl der Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, ist stark nach oben gegangen – um mehr als das Vierfache. Nach Angaben der Polizei Bielefeld liegt das vor allem an Telefonbetrügern. Gerade in dieser Woche hatte es verstärkt wieder Anrufe falscher Polizisten gegeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde über 70 Prozent mehr angezeigt. Von März bis Juni stellte die Polizei bei 623 Personen Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung fest.


+++ 09. Juli +++ Drei neue Coronafälle gemeldet

Am Donnerstag wurden drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Zwei davon stehen im Zusammenhang mit dem Skandal beim Fleischverwerter Tönnies. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt positiv getesteten Bielefelder auf 495. Davon sind den offiziellen Angaben zufolge 440 wieder genesen. Daraus ergibt sich die Zahl von 50 aktuellen Infektionen. Noch ist nicht klar, ob es in der Brackweder Kindertagesstätte Brok weitere Ansteckungen gegeben hat. Nachdem ein Kind positiv getestet wurde, haben nahezu alle 77 anderen Kinder und die 15 Erzieherinnen einen Test gemacht. Die Ergebnisse stehen noch aus. Angaben zur Zahl der unter Quarantäne stehenden Bielefelder können heute nicht gemacht werden. Vom Gesundheitsamt heißt es: "Die Quarantänen der Kita müssen eingearbeitet werden und Quarantänen aus dem "Fall Tönnies" entfernt werden." Daran werde intensiv gearbeitet. Auch aktuelle Zahlen aus den Krankenhäusern gibt es heute nicht. Am Mittwoch wurden zwei Coronapatienten gemeldet. Einer davon musste auf der Intensivstation beatmet werden.

+++ 09. Juli +++ Tönnies wird bedroht

Nach der coronabedingten Schließung des Hauptstandorts des Fleischkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wollen die Behörden heute über die Wiederaufnahme des Produktionsbetriebs beraten. Tönnies hat ein neues Hygienekonzept vorgelegt, das jetzt geprüft wird. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück will sicherstellen, dass ein weiterer Ausbruch des Virus verhindert wird.

Gestern hatte der Bürgermeister eine Ausnahmegenehmigung erteilt, wonach der Verwaltungsbereich des Unternehmens wieder öffnen und ein Teil der etwa 400 Mitarbeiter heute an den Arbeitsplatz zurückkehren darf. Auch die Kita auf dem Werksgelände ist wieder geöffnet.

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik ist Chef Clemens Tönnies in den vergangenen Tagen immer wieder bedroht worden. Laut WB hat ihm auch ein Fernseh-Team Dienstagabend aufgelauert und war seinem Auto bis vor sein Haus gefolgt. Tönnies erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruch.


+++ 08. Juli +++ Bald wieder Besuche im EvKB möglich

Das Evangelische Klinikuim Bethel und das Krankenhaus Mara lockern ihre Besuchs-regelungen wieder. Nach dem Lockdown im Kreis Gütersloh hatte es vorsichtshalber einen Besucherstopp gegeben – dieser wird ab Freitag (10.7.) aufgehoben. Es bleibt aber bei klaren Regeln. U.a. gilt: Besuchszeit ist nachmittags von 15 bis 19 Uhr für maximal eine Stunde. Erwachsene Patienten dürfen täglich einen Besucher empfangen (ab dem 3. Behandlungstag), Kinder ab dem 1. Tag neben der Begleitperson zwei weitere. Ausnahmen gelten bei schwerkranken Patient*innen und auch für frischgebackene Väter. Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht als Besucher ins Krankenhaus.

+++ 08. Juli +++ 17 neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet

Nachdem zuletzt drei Tage lang gemeldet wurde, dass es keine neuen Coronafälle in Bielefeld gibt, werden heute gleich 17 Neuinfektionen angegeben. Zwölf davon haben einen Bezug zu Tönnies, heißt es in der Meldung. Sie seien jetzt bei Nachtestungen aufgefallen. Das bedeutet nach Auskunft der Stadt, dass sie schon einmal getestet wurden, das Ergebnis aber zunächst negativ gewesen sei. Wegen ihres Bezugs zum Tönnies-Sandal hätten diese Personen unter Quarantäne gestanden. Ein zweiter Test habe nun bei ihnen doch eine Infizierung nachgewiesen. Von jetzt aktuell 48 Coronafällen in Bielefeld haben 34 einen Bezug zum Tönnies-Skandal. Insgesamt wurden bislang 492 Bielefelder positiv auf Corona getestet, 439 davon gelten als bereits genesen. (Drei mehr als am Vortag). Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von heute zwei Coronapatienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation unter Beatmung.

+++ 08. Juli +++ Coronafall in Brackweder Kita

In der städtischen Kindertagesstätte Brock in Brackwede ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Geschwister des Kindes besuchen in zwei weiteren Gruppen ebenfalls die Kita. Die Einrichtung in Nähe des Kupferhammers wurde daraufhin geschlossen. 77 Kinder und 15 Mitarbeiterinnen stehen unter Quarantäne. Sie alle werden nun auf eine mögliche Infektion getestet. Wann die Kindertagesstätte wieder öffnet, steht noch nicht fest.

+++ 08. Juli +++ Handwerkskammer OWL gibt Infos zu Überbrückungshilfen

Nach den Corona-Soforthilfen bekommen angeschlagene Firmen jetzt weitere Unterstützung. Die Handwerkskammer OWL informiert auf ihrer Internetseite über die, ab heute verfügbaren, Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen in Bielefeld. Das Geld vom Bund können Betriebe in Anspruch nehmen, deren Umsatz im April und im Mai im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 60 Prozent zurückgegangen ist. Laut der Handwerkskammer in Bielefeld enden die Antragsfristen spätestens am 31. August.

+++ 08. Juli +++ Noch kein endgültiges "Corona-Aus" für den Weinmarkt

Immer noch ist nicht endgültig klar, ob der Bielefelder Weinmarkt Anfang September in abgespeckter Form stattfinden kann oder doch abgesagt werden muss. Auch wenn die aktuelle Coronaschutzverordnung, die das Land NRW gestern veröffentlicht hat, neben Volks- und Stadtfesten ausdrücklich auch Weinfeste nennt, die jetzt bis mindestens Ende Oktober verboten bleiben. Das hat uns die Bielefeld Marketing als Veranstalter eben auf Nachfrage bestätigt. Man sei von der neuen Verordnung "nicht überrascht", heißt es. Das der Weinmarkt – wenn überhaupt - in abgewandelter Form stattfinden müsse, sei absehbar gewesen. Er dürfe eben keinen offenen Festcharakter haben, bei dem sich - z.B. am Alten Markt - größere Besuchermengen bilden. Deshalb sei man mit der Stadt Bielefeld weiterhin in intensiven Gesprächen. Geprüft wird, wie eine „marktähnliche Veranstaltung“ eventuell doch umsetzbar wäre. Mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wie sie auch aus der Gastronomie schon bekannt sind. 

+++ 08. Juli +++ Probleme wegen Corona: Kfz-Zulassungsstelle will Service verbessern

Die Bielefelder KfZ-Zulassungsstelle will ihren Service verbessern. Zuletzt hatte es von Autohändlern und Privatkunden eine massive Beschwerdewelle geben, darauf reagiert die Behörde jetzt. Um die Lage aktuell in den Griff zu bekommen, wird kurzfristig an drei Stellschrauben in der Zulassungsstelle gedreht.

Zum einen soll in Zukunft mit der EC-Karte bezahlt werden können, was bisher nicht möglich war. Zudem sollen Termine vier Wochen im Voraus gemacht werden können, bisher waren hier zwei Wochen das Maximum. Außerdem soll die Kommunikation verbessern werden. Bielefelder sollen die Kfz-Zulassungsstelle telefonisch besser erreichen können und auch per Mail schneller und zuverlässiger Antwort bekommen.

Bis Ende August sollen weitere Schritte geplant werden, um die Anmeldeverfahren auch für die Händler zu beschleunigen.

 



Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.