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Andreas Grunwald
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Hilfen für Geflüchtete aus der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine trifft die Menschen des Landes mit voller Wucht. Raketen schlagen in Wohnblöcke und Häuser ein. Viele Menschen verlieren dabei alles. Sie werden zur Flucht gezwungen. Auch in Bielefeld kommen immer mehr Geflüchtete an. Die Hilfsbereitschaft ist riesig. Zahlreiche Bielefelder haben in ihren Häusern und Wohnungen Platz geschaffen und Geflüchtete aufgenommen. Die Stadt schafft zusammen mit den Hilfsorganisationen ebenfalls zahlreiche Unterkünfte. Hier bekommt ihr die Infos dazu.

Die Flüchtlingsunterbringung Rütli an der Osningstraße 245 wird vom Deutschen Roten Kreuz* Bielefeld betrieben und ist eine der Anlaufstellen. Hier bekommt ihr einen Einblick:

Eine Notunterkunft für die Geflüchteten ist unter anderem auch in der Sporthalle 1 des Carl Severing Berufskolleg. Hier hat der Arbeiter-Samariter-Bund RV Ostwestfalen-Lippe** die Organisation übernommen.

Hier bekommen die geflüchteten Familien die wichtigsten Hygieneartikel und schlafen auf Feuerwehrbetten. Bis zu 200 Geflüchtete können in der Halle untergebracht werden. Privatsphäre ist nur schwer möglich. Bei der Ankunft werden alle registriert und auf Corona getestet.

Um Menschen, die aus der Ukraine nach Bielefeld flüchten, eine schnelle Hilfe anbieten zu können, gibt es eine Anlaufstelle der Stadt Bielefeld. Sie befindet sich am Neuen Rathaus, zwischen Haupteingang und Eingang zu Bürgerberatung. Dort können sich Menschen melden, um sich über Aufenthaltsrechte zu informieren, eigene Hilfe anzubieten oder um konkret eine Unterkunft für Geflüchtete zu finden. Das Büro ist montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr besetzt. Telefonisch ist es unter 0521 51-27203 /-27208 / -20679 oder per Mail an gefluechtete-ukraine(at)bielefeld.de erreichbar.

Wer Menschen aus der Ukraine aufgenommen hat, wird ebenfalls gebeten, sich per Mail an gefluechtete-ukraine@bielefeld.de zu melden. Es kann etwas dauern, bis ihr eine Antwort auf eure Mails bekommt. Mehr Infos zum Thema private Unterbringung von Geflüchteten in Bielefeld bekommt ihr hier. 

Die Spendenmöglichkeiten

Die Stadt nimmt aktuell keine Sachspenden entgegen. Auch die Hilfsorganisationen suchen meist nur gezielte Sachspenden. Wir bieten den Organisationen an, sich damit an uns zu wenden. (Mail an info(at)radiobielefeld.de oder Tel: 0521 555-111). Bei uns im Programm hört ihr dann, was genau gebraucht wird. Geldspenden können aber z.B. an den Bielefelder Flüchtingsfonds gehen. Hier kommt ihr zu der Spendenseite des Flüchtlingsfonds. Der Flüchtlingsfonds versorgt hier ankommende Geflüchtete mit einem Startgeld von derzeit 100,00€ pro Person, damit davon das Nötigste besorgt werden kann.

Auch unsere Aktion Lichtblicke hilft. Unter dem Motto "Aktion Lichtblicke – Gemeinsam für den Frieden" wird für Menschen in und aus der Ukraine gesammelt. Hier haben wir alle relevanten Informationen für euch.

 

* Das Deutsche Rote Kreuz Bielefeld hat ein Spendenkonto eingerichtet, um für Geflüchtete in Bielefeld zielgerichtet benötigte Artikel des täglichen Bedarfs anschaffen zu können: IBAN DE51 4805 0161 0000 1078 13, Stichwort „Ukraine-Hilfe“. Das DRK hat bundesweit außerdem eine Nothilfe für die betroffenen Menschen des Ukraine-Kriegs. Dabei wird das gespendete Geld für die humanitäre Hilfe im Ausland verwendet. Mehr Infos dazu bekommt ihr hier.

** Der Arbeiter-Samariter-Bund sammelt, um Infrastruktur aufzubauen und Hilfsgüter bereitzustellen. Hier bekommt ihr mehr Infos und könnt online helfen.

*** Auch in Bethel werden Menschen aus der Ukraine aufgenommen, u.a. Menschen mit Behinderungen und Waisenkinder. Das Spendenkonteo der Stiftung Bethel: IBAN DE48 4805 0161 0000 0040 77, Stichwort "Ukrainehilfe". Die Möbelspenden sind bereits nach wenigen Stunden vorhanden, bitte nicht mehr vorbeikommen!.