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Kontaktverbot - was bedeutet das für Bielefeld?

Was dürfen wir - und was nicht?

Bund und Länder haben sich am Sonntag dem 22. März auf ein Kontaktverbot und weitere Maßnahmen geeinigt. Diese weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollen zunächst einmal zwei Wochen in ganz Deutschland gelten.

Kontaktverbot

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung ab Morgen Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. Im Klartext bedeutet das, ihr dürft euch nur noch mit einer weiteren Person draußen treffen. Ausgenommen von dem Kontaktverbot ist die Kernfamilie sowie in einem Haushalt lebende Personen. Bundeskanzlerin Merkel kündigte an, dass es Kontrollen und auch Strafen geben wird, wenn das Kontaktverbot nicht eingehalten wird. Das Land NRW schreibt dazu: "Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen."

In der Öffentlichkeit muss ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden.

In Betrieben müssen für Mitarbeiter und Besucher die Hygienevorschriften eingehalten werden. 

Restaurants & Gaststätten

Bund und Länder haben auch beschlossen, dass Restaurants und Gaststätten unverzüglich zu schließen sind - wo dies noch nicht der Fall ist. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.

Friseure & Co

Geschlossen werden auch alle Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Bielefeldes Oberbürgermeister Pit Clausen befürwortet das Kontaktverbot in einem ersten Statement:

„Ich finde es gut, dass wir bundeseinheitlich vorgehen. Das Kontaktverbot wird helfen, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und ganz wichtig: Wir können auch übers Telefon kontakten. Auch ohne Begegnung muss niemand allein bleiben.“