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Dirk Sluyter
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Impfzentrum Bielefeld

Schwerpunkt: Impfen gegen Corona

Ein Tag im Bielefelder Impfzentrum

Das Bielefelder Impfzentrum hat seit dem 08. Februar 2021 geöffnet. Anfang März haben wir einen Tag hinter die Kulissen geschaut. Wie sind die Abläufe? Wie viel Organisation steckt dahinter. Wir haben mit den Mitarbeitern und Helfern des Impfzentrums gesprochen, mit Impfenden und mit geimpften Bielefeldern. Wo geht es voran? Und wo hakt es? Warum bleiben viele Termine derzeit ungenutzt? Radio Bielefeld Chefredakteur Timo Fratz hat vieles beobachtet, Fragen gestellt und Antworten bekommen. Schaut und hört es euch an, in unserer Audio-Slideshow aus dem Impfzentrum. Lautsprecher an!

Aus Altersgründen prorisierte Bielefelder können sich telefonisch unter (0800) 116 117 02 oder hier online zur Impfung anmelden. 

Beruflich berechtigte Personen und Bielefelder mit relevanten Vorerkrankungen (mehr dazu unten) können sich ihren Impftermin ausschließlich hier online holen. 

Zur Impfung priorisierte Personengruppen

  • Personal von ambulanten Pflegediensten gemäß § 71 Absatz 1 SGB XI und Betreuungsdiensten gemäß § 71 Absatz 1a SGB XI, einschließlich der leistungserbringenden Personen, welche im Rahmen von Angeboten zur Unterstützung im Alltag gemäß § 45a SGB XI tätig werden
  • Personal von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften gemäß § 24 Absatz 1 WTG, mit Ausnahme des Personals von Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen und von ambulanten Hospizdiensten
  • Heilmittelerbringer*innen, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig werden
  • (Zahn-)Ärzt*innen, eingeschlossen deren medizinisches Fachpersonal, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig werden oder in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung tätig sind
  • (Zahn-)ärzt*innen, die in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patient*innen behandeln
  • Ärzt*innen, eingeschlossen deren medizinisches Fachpersonal, die in onkologischen Praxen sowie Dialysepraxen tätig sind
  • Personal in den Impfzentren
  • Rettungsdienstpersonal

Regelmäßig in vollstationären Pflegeinrichtungen tätige(s):

  • Betreuungsrichter*innen sowie Rechtspfleger*innen im Sinne von Betreuungsrechtspfleger*innen
  • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Fußpfleger*innen
  • Frisör*innen
  • Seelsorger*innen

Des Weiteren:

  • Medizinprodukteberater*innen bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege, z.B. der Stoma- und Wundversorgung, wenn sie patientennah erbracht wird
  • Heilmittelerbringer*innen in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege

Ab dem 8. März sind außerdem folgende Personengruppen impfberechtigt:

  • Beschäftigte in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und in der Kindertagespflege
  • Beschäftigte, Nutzer*innen, Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen von (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen und das dortige Personal, das Aufgaben der Behandlung, Betreuung, Anleitung oder Pflege wahrnimmt oder im unmittelbaren Kontakt mit Beschäftigten, Nutzer*innen oder Bewohner*innen arbeitet. Auch vorübergehend abgemeldete WfbM-Beschäftigte sowie das Personal im Fahrdienst erhalten ein Impfangebot.
  • Polizeikräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt ausgesetzt sind
  • Personen, die neu in vollstationäre Pflegeeinrichtungen aufgenommen werden
  • Beschäftigte und Bewohner*innen in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften nach § 24 Absatz 1 WTG, Demenz-WGs, Beatmungs-WGs (ohne EGH-Einrichtungen)
  • Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf
  • bettlägerige Personen mit Pflegegrad 5 in der eigenen Häuslichkeit

Gesundheitlich belastete Personen mit relevanten Vorerkrankungen können sich hier einen Termin holen. Benötigt wird dann ein ärztliches Attest. Laut Erlass des Landes sind die im folgenden genannten gesundheitlich betroffenen Personen priorisiert:

  • Personen mit Trisomie 21,
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ? 58 mmol/mol oder ? 7,5%)
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

Personen mit Krankheiten, die nicht genannt sind, bei denen aber nach ärztlicher Beurteilung im Einzelfall ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf besteht, können einen formlosen Antrag beim Gesundheitsamt stellen. Ein solcher Antrag ist auf bielefeld.de verfügbar.

Bei einem extrem hohen Risiko und begründet gebotener Eile (Höchstpriorisierung) kann ein Antrag aus medizinischen undgesundheitlichen Gründen sofort gestellt werden. 

Angehörige von Schwangeren und pflegebedürftigen Menschen

Auch Kontaktpersonen von Schwangeren und pflegebedürftigen Menschen (Pflegegrad 4 und 5) können über den ASB im Bielefelder Impfzentrum einen Termin machen. Bis zu zwei Kontaktpersonen können sich online für die Priorisierungsstufe 2 melden, müssen ein Formular ausfüllen und dieses dann vor Ort mit einer Kopie des Mutterpasses oder des Pflegegutachtens vorlegen.