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Infos und News zum Coronavirus - Seite 63 von 103


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Corona-Quarantäne bei Tönnies verlängert

Das NRW-Gesundheitsministerium hat die Quarantäne für Tönnies-Mitarbeiter bis zum 17. Juli verlängert. Ausgenommen sind Menschen, die schon erkrankt waren und als genesen gelten. Die Quarantäne gilt für jeden, der zwischen Anfang und Mitte Juni für auch nur einen Tag auf dem Betriebsgelände gearbeitet hat, das betrifft allein im Kreis Gütersloh mehrere tausend Menschen.

Drei neue und jetzt 49 aktuelle Coronafälle in Bielefeld

Am Mittwoch wurden in Bielefeld drei neue Coronafälle gemeldet. Zeitgleich gelten im Tagesvergleich zwei Bielefelder mehr als bereits genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten steigt damit in der Stadt auf 49 an. Keiner der neugemeldeten Fällen steht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Insgesamt sind nun bislang seit Beginn der Pandemie 463 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet worden. 18 davon haben einen Bezug zu Tönnies. 409 gelten als bereits genesen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Aktuelle Zahlen zur Lage in den Bielefelder Krankenhäusern gibt es auch heute nicht. Zuletzt wurden sechs Coronapatienten gemeldet. Ein Patient davon musste auf der Intensivstation unter Beatmung behandelt werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 490 Personen in Bielefeld. Das ist keine Veränderung zum Vortag.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Wegen Corona: Stellenabbau bei Industrie in Bielefeld

Über zwei Drittel der Industriebetriebe in Bielefeld müssen wegen der Corona-Pandemie Stellen abbauen. Ein knappes Drittel der Betriebe will den Personalbestand zumindest halten. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. Zwei Drittel der Bielefelder Industriebetriebe wollen ihre Investionen runterfahren.  

Uni-Prüfungen teilweise in Stadthalle und Lokschuppen

An der Bielefelder Universität haben die großen Prüfungen des Sommersemesters begonnen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Uni dafür die Sporthalle und die neue Mensa nutzen und die Stadthalle und den Lokschuppen anmieten. Die größte Prüfung ist mit 500 Studenten angemeldet und wird gleichzeitig in der Uni-Sporthalle, der Mensa und der Stadthalle stattfinden.  

30.06.2020: Zehn neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet

Am Dienstag wurden in Bielefeld zehn neue Coronafälle gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten steigt damit in der Stadt auf 48 an. Einer der zehn neugemeldeten Fällen steht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Insgesamt sind bislang seit Beginn der Pandemie 460 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet worden. 18 davon haben einen Bezug zu Tönnies. 407 gelten als bereits genesen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Aktuelle Zahlen zur Lage in den Bielefelder Krankenhäusern gibt es heute nicht. Zuletzt wurden sechs Coronapatienten gemeldet. Ein Patient muss auf der Intensivstation unter Beatmung behandelt werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 490 Personen in Bielefeld, 45 mehr als am Vortag.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Hotels und Gastrobetriebe leiden massiv unter der Krise

Das Tourismusgewerbe in OWL leidet massiv unter den Folgen der Corona-Krise. Es ist seit April fast zum Erliegen gekommen, heißt es von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Daten einer Sonderkonjunkturumfrage zeigen, dass der Konjunkturklimaindex so stark abgerutscht ist wie noch nie. Der Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses, Tuchel, bezeichnet die Entwicklung als einen „Fall ins Bodenlose“. So glaubten mehr als Dreiviertel der gastronomischen Betriebe, dass sich die Lage weiter verschlechtert - im Beherbergungsgewerbe würden sogar 86 Prozent schwarz-sehen.

Arminia entschuldigt sich für Aufstiegsparty

Arminia Bielefeld hat jetzt sein Bedauern  über die Aufstiegsfeierlichkeiten ausgedrückt. In Anbetracht der großen Emotionen und der sich entladenen Anspannung  sei das Geschehen nicht mehr zu kontrollieren gewesen, heißt es vom DSC. Für dieses Fehlverhalten wolle sich der Verein in aller Form bei den Bürgern, Behörden und Sicherheitspartnern in Bielefeld entschuldigen. Trotz aller Freude über den sportlichen Erfolg hätte das in keinem Fall passieren dürfen, heißt es in der Stellungnahme auf der Vereinshomepage. Entgegen der Absprachen und dem eigenen Appell sich Corona-konform  zu verhalten, hatte die Mannschaft die Fans vor dem Stadion angeheizt und sich dann auch in der Innenstadt feiern lassen. Dabei wurden massenhaft die Corona-Regeln gebrochen. Sowohl die Stadt als auch die Polizei hatten das scharf kritisiert. Auch viele Bielefelder haben ihren Ärger darüber in den sozialen Medien geäußert.   

Sieben-Tage-Inzidenz in Gütersloh sinkt weiter

Erstmals nach dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies ist die sogenannte Sieben Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh auf einen zweistelligen Wert gefallen. Laut Robert Koch-Institut liegt sie nun bei 86 – vor einer Woche lag sie noch bei 270. Diese Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegt damit aber auch weiter über der wichtigen Marke von 50. Der regionale Lockdown im Kreis Gütersloh, der ursprünglich bis heute befristet war, war gestern aus Vorsicht um eine Woche verlängert worden. Im Kreis Warendorf, in dem ebenfalls viele Tönnies-Mitarbeiter wohnen, beträgt die Sieben Tage-Inzidenz nur noch 14,0, hier endet der Lockdown heute.

Kein Abendmarkt mehr auf dem Klosterplatz

In diesem Jahr wird es auf dem Bielefelder Klosterplatz keinen Abendmarkt mehr geben. Das hat die Bielefeld Marketing jetzt mitgeteilt. Unter den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen müsste der Markt beispielsweise eingezäunt werden, das sei für einen Termin einmal die Woche nicht praktikabel. Seit dem Frühjahr findet der Abendmarkt schon stark abgespeckt statt – nur mit Markthändlern, aber ohne Gastronomie und Live-Musik. Dieses Angebot habe sich aber nicht bewährt, sodass ab jetzt donnerstags auch keine Marktstände mehr auf dem Klosterplatz stehen werden. Im Frühjahr 2021 soll der Abendmarkt zurückkehren.

Arminen nach Aufstiegsfeier stark in der Kritik

Sowohl die Bielefelder Polizei als auch der Corona-Krisenstab der Stadt haben das Feier-Verhalten der Arminen stark kritisiert. Es sei sich an klare Absprachen nicht gehalten worden, sagte uns Krisenstabsleiter Udo Witthaus. Dass sich die Meistermannschaft unter die feiernden Fans gemischt habe, sei "enttäuschend und wenig Vorbildhaft." Witthaus sagte im Radio Bielefeld Interview, die Mannschaft habe sich "bis zur letzten Sekunde der Saison sportlich absolut professionell Verhalten. Danach leider überhaupt nicht mehr." Man werde sich das Ganze nochmal genauer angucken und geht davon aus, dass auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) sich das nochmals anschaut. Das wird auch die Bielefelder Polizei nochmal machen. In der Neuen Westfälischen kündigt eine Sprecherin der Behörde an, das alles werde "sicher noch einmal Thema werden zwischen Stadt und Polizei, aber vor allem zwischen Verein und Polizei."

Hier hört ihr mehr dazu in unserem Studioblog.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.