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Infos und News zum Coronavirus - Seite 88 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Über 100 Verstöße gegen Coronamaßnahmen - 3 Neuinfektionen

Am Ostermontag meldet die Stadt insgesamt 294 positive Testergebnisse seit Beginn der Coronaausbreitung in Bielefeld - drei mehr als am Vortag. 122 Bielefelder davon sind bereits wieder genesen. 171 sind demnach momentan mit dem Virus infiziert. Bislang gab es in Bielefeld einen Todesfall. Ein 71 Jahre alter Mann mit einer Coronainfektionen war am 02. April verstorben. 18 der aktuell infizierten Bielefelder liegen im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation, acht müssen beatmet werden.

Das Ordnungsamt gibt unterdessen an, am Ostersonntag 107 Verstöße gegen das Kontaktverbot registriert zu haben. Erneut mussten die Ordnungskräfte auf dem Kesselbrink besonders häufig eingreifen.

Hier bekommt alle alle Infos zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Coronazahlen nahezu unverändert - Aufatmen in zwei Einrichtungen

Die Zahl der Coronainfektionen bleibt im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert. Nur eine weitere Infektion wurde von der Stadt gemeldet. Damit sind bislang 291 Fälle offiziell registriert. Davon sind weiter 122 bereits genesen. In Bielefeld gab es zudem einen Todesfall bei einem Mann mit Corona. 587 Bielefelder befinden sich am Ostersonntag unter Quarantäne. 

Im Heeper Petristift und im Paul Gerhardt Haus in Jöllenbeck sind jeweils mehrere Personen auf eine Infektion getestet worden. Alle Tests in den Senioreneinrichtungen waren negativ.

Am Samstag zählten die Ordnungskräfte unterdessen wieder deutlich weniger Verstöße gegen die coronabedingten Verbote. 80 mal musste eingegriffen erden. Zwanzig davon auf Spiel- und Sportplätzen, neun mal in den Heeper Fichten. Auf dem Kesselbrink wurden sechs Verstöße registriert.

Alles zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

10 neue Infektionen und 162 Verstöße gegen Coronaverbote

Seit Beginn der Coronaausbreitung in Bielefeld hat es Stand heute 290 positive Testergebnisse bei Bielefeldern gegeben. Im Tagesvergleich ein Plus von zehn Fällen. Weiterhin sind 122 Bielefelder nach einer Infektion wieder gesund. Damit sind derzeit 167 Infektionen bestätigt. Ein 71 Jähriger Mann ist am 2. April verstorben, auch er war infiziert.

Erleichterung gibt es im Seniorenheim Huchzermeier Stift. Nachdem ein Mitarbeiter in Ubbedissen positiv getestet worden war, meldet die Stadt heute, dass 35 weitere Testergebnisse in der diakonischen Einrichtung negativ ausfielen.

Unterdessen gab es am Karfreitag insgesamt 162 von Ordnungskräften geahndete Verstöße gegen die coronabedingten Verbote. Erneut wurden diese vorwiegend auf Sport- und Spielplätzen, sowie auf dem Kesselbrink und in den Heeper Fichten festgestellt. Im Nordpark verstieß eine Gruppe von zehn Personen gegen das Kontaktverbot. Bei Eintreffen der Ordnungskräfte flohen acht. In einem Vereinsheim in Brackwede wurden zehn Personen beim gemeinsamen Rommée spielen angetroffen und an der Stadtbahn Haltestelle in Senne hatte ein Mann zwei Grills aufgebaut, um Würstchen zu verkaufen. Gestern schickten ihn die Ordnungskräfte weg, heute versuchte er es erneut und erhielt einen Platzverweis.

Alle News zur Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

ASta der Uni Bielefeld fordert in Corona-Krise finanzielle Unterstützung der Studierenden

„Schaffen Sie einheitliche Regelungen“ – das fordert der Asta der Uni Bielefeld von der Unileitung und bezieht sich auf das kommende Semester. Das soll wegen der Corona-Pandemie online durchgeführt werden. Es fehle allerdings unter anderem eine einheitliche Regelung innerhalb welcher Frist Prüfungsleistungen abgegeben werden. Der Studierendenausschuss macht sich zudem für finanzielle Soforthilfe für Studierende stark. Vor allem für die, die im Normalfall beispielsweise in der Gastronomie oder im Einzelhandel ihr Geld für ihren Unterhalt verdienen. Ein anderes Problem sei die technische Infrastruktur der Uni und, dass viele Dozierende selbst Probleme mit digitaler Lehre hätten. Die komplette Stellungnahme des ASta findet ihr hier.

157 akute Infektionen und 95 Verstöße gegen das Corona-Kontaktverbot

Am Karfreitag meldet die Stadt insgesamt 280 positive Testergebnisse seit Beginn der Coronaausbreitung in Bielefeld - elf mehr als am Vortag. 122 Bielefelder davon sind bereits wieder genesen. 157 sind demnach momentan mit dem Virus infiziert. Ein älterer Mann ist mit einer Coronainfektion gestorben. 23 der aktuell infizierten Bielefelder liegen im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation, zehn müssen beatmet werden.

Das Ordnungsamt gibt unterdessen an am Donnerstag 95 Verstöße gegen das Kontaktverbot registriert zu haben, die meisten auf Spiel- und Sportplätzen. Auch auf dem Kesselbrink und auf Schulhöfen mussten die Ordnungskräfte öfter eingreifen. Der Großteil der Einsätze fand in den Abendstunden statt.

Alle Infos zur aktuellen Entwickliung der Coronakrise bekommt ihr hier.

CDU: Rechtzeitig für Zeit nach Corona vorbereiten

Die CDU fordert Bielefelds Oberbürgermeister Clausen auf, die Kitas, Schulen und öffentliche Gebäude rechtzeitig auf die Zeit nach Corona vorzubereiten. Hygienische Einrichtungen müssten überprüft und ggf. nachgerüstet werden, sagte Fraktionschef Nettelstroth. Für Besucher und Beschäftigte müsse es außerdem klare Verhaltensregeln geben. Die Fragen seien, reichen Desinfektionsmittel aus, muss häufiger geputzt werden oder können Online-Angebote verbessert werden? Der Chef der Verwaltung sei da laut CDU in der Pflicht. Man dürfe keine Zeit verlieren.

Sportbund Bielefeld mailt NRW-Hilfe an Vereine

Der Stadtsportbund in Bielefeld hat jetzt eine Rundmail an all seine Mitgliedsvereine verschickt. Inhalt: Das Soforthilfe-Programm, das das Land NRW dem Sport in der Corona-Krise bereitstellt. Von Mitte April bis Mitte Mai können online Zuschuss-Anträge von maximal 50.000 Euro gestellt werden, wenn Vereinen nachgewiesenermaßen das Geld ausgeht.

Vorerkrankte Flüchtlinge in Jugendherberge Tor 6

Das Jugendgästehaus Dürkopp Tor 6 in Bielefeld soll für eine begrenzte Zeit neu genutzt werden. Nach Ostern sollen dort 130 geflüchtete Menschen mit Vorerkrankungen unterkommen, schreibt die NW. Das ist der Plan der Bezirksregierung Detmold. So soll das Ausbreiten des Corona-Virus verlangsamt werden. In der Jugendherberge wäre genug Platz, um anderweitig vorerkrankte Flüchtlinge zu versorgen. Die Maßnahme ist zeitlich begrenzt. 30 Mitarbeiter vom DRK übernehmen die Betreuung.

Gerry Weber bangt wegen Coronakreise erneut um Existenz

Die Coronakrise ist für das angeschlagene Haller Modeunternehmen Gerry Weber nach Einschätzung der Geschäftsführung existenzbedrohend. Eine der größten Gefahren sei, dass die begonnenen Verhandlungen über ein zusätzliches Finanzvolumen in zweistelliger Millionenhöhe nicht zu einem positiven Abschluss gelangen könnten, sagte Gerry-Weber-Vorstand Florian Frank. In den vergangenen Wochen habe der Konzern bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sein Überleben zu sichern. Ein Großteil der Mitarbeiter sei in Kurzarbeit, außerdem verhandle man mit allen Vermietern über Entlastungen bei der Miete und mit den Lieferanten über Preisreduzierungen und Stornierungen, zum Teil seien sie bereits vereinbart. Gerry Weber reduzierte seine Umsatzerwartungen für das laufenden Jahr um fast 30 Prozent und rechnet nur noch mit Erlösen von 260 bis 280 Millionen Euro.

Corona-Krise trifft das OWL-Handwerk mit voller Wucht

Die Corona-Krise hat auch das Handwerk in OWL mit voller Wucht getroffen. Das ist das Ergebnis der Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer, die in der ersten "Lock-Down-Woche" vom 13. bis zum 24. März unter 1400 Betrieben durchgeführt wurde. Der Geschäftsklima-Index ist im Vergleich zum Herbst um 34 auf 100 Punkte gefallen. Das ist der schwächste Wert seit rund zehn Jahren. Die Eintrübung der aktuellen Geschäftslage-Beurteilung ziehe sich durch alle Branchen, so die Handwerkskammer, nur das Bauhauptgewerbe bilde eine Ausnahme.  Weil viele private Aufträge in einer „Corona-Warteschleife“ seien, brauche das Handwerk schnelle öffentliche Aufträge, auch zur Sicherung der Arbeitsplätze.  Viele Handwerksbetriebe erlebten Umsatzeinbrüche von existenzbedrohender Dimension, sagte Kammer-Präsident Eul.

 

 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.