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Jörn Ehlert
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 150 von 186


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Krisenstab: Coronafall an der Marienschule / Über 350 Quarantäneanordnungen

An der Marienschule der Ursulinen ist ein nicht in Bielefeld wohnender Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte zuvor Bezug zu drei Lerngruppen. Alle 32 Mitglieder dieser Gruppen und die Lehrer wurden unter Quarantäne gesetzt und werden nun ab morgen getestet. Das erklärte der aktuelle Leiter des Krisenstabs der Stadt Dr. Udo Witthaus in einer Pressekonferenz.

Witthaus informierte auch noch einmal über die Auswirkungen des Tönnies-Skandals auf Bielefeld. Witthaus bestätigte erneut, dass von den 23 aktuell in Bielefeld infizierten Personen neun einen direkten Bezug zu Tönnies haben. Die Adresslisten von bislang 161 Tönnies Mitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld seien nur nach und nach an die Stadt übermittelt worden. Auch jetzt wird noch eine Liste mit weiteren 40 Mitarbeitern erwartet. Man habe sofort begonnen die Quarantänemaßnahmen für die Personen und ihre Haushaltsangehörigen an den übermittelten Adressen zu organisieren. Christiane Krumbholz, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts erklärte, dass 36 Kräfte am Wochenende im Einsatz waren um die Adressen zu besuchen und die Quarantäne auch für die Haushaltsangehörigen formal anzuordnen. Alle Wohnorte wurden angefahren. Mit Haushaltsangehörigen wurde so bei über 350 Personen die Quarantäne angeordnet. In 14 Fällen ist bis zum Montagnachmittag niemand an den Adressen angetroffen worden. 

Witthaus appellierte noch einmal an die Verantwortung aller und mahnte dazu Abstandsregeln, Hygienmaßnahmen und die Maskenpflicht einzuhalten.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

Bielefelder Coronafallzahlen bleiben unverändert

Am Montag wurde erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 23 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Neun davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Vier Coronapatienten werden einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt im Tagesvergleich um eine auf 88 Personen. Allerdings sind in den Quarantänezahlen die Tönniesbeschäftigten nicht berücksichtigt. Hier soll es noch im Laufe des Tages eine genau Angabe geben. Mit Stand von Sonntag haben 168 Tönniesmitarbeiter ihren Wohnsitz in Bielefeld. Sie alle und ihre Haushaltsangehörigen stehen unter Quarantäne. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

* Am Sonntag wurden fälschlicherweise zwei Genesene zuviel von der Stadt gemeldet. Die Grafik wurde entsprechend korrigiert

"Night Of Light" in Bielefeld

Der bundesweite Protest „Night of light“ der Veranstaltungsbranche findet heute Nacht auch in Bielefeld statt. Die Unternehmen wollen auf ihre kritische Lage jetzt in der Corona-Krise hinweisen. Heute Nacht um fünf vor zwölf werden unter anderem Fassaden und Bauwerke in der Stadt rot angestrahlt.

Laschet: Kontaktbeschränkungen wegen Corona-Ausbruch bei Tönnies möglich

Unserer Region und unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh bleiben nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück vorerst weitere Einschränkungen des Alltags erspart. Vorerst, denn im Fernsehen kündigte Laschet am Abend an, dass man weitere Schritte in diesen Tagen prüfen werden. Er könne sich vorstellen, wieder Kontaktbeschränkungen zu erlassen, ähnlich wie im Lockdown.

Heute gehen die Corona-Tests der mobilen Teams von Tönnies-Beschäftigten im Kreis Gütersloh derweil weiter. Bis gestern waren es mehr als 1.300 Infizierte.

Auch für die Tönnies-Beschäftigten, die in Bielefeld wohnen, gilt die Quarantäne. 168 Adressen waren der Stadt bis Samstagabend übermittelt worden, um sie zu überprüfen. Bis gestern Abend traf das Ordnungsamt 94 Menschen an 121 Adressen an. Sie verhielten sich meistens kooperativ, nur in einem Fall kam die Polizei dazu.

An 27 Adressen trafen Mitarbeiter des Bielefelder Ordnungsamts niemanden an, werden diese Anschriften aber erneut überprüfen.

Wie viele Menschen genau unter Quarantäne gestellt werden, wird noch ermittelt. Heute kommt der Krisenstab der Stadt zusammen, danach soll es weitere Informationen und eine Allgemeinverfügung geben.

Viele Bielefelder Tönniesmitarbeiter halten sich nicht an Quarantäne

Bei der Quarantäneüberprüfung der Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld wurde am Wochenende an 27 von 121 aufgesuchten Adressen niemand angetroffen. Das meldet die Stadt am Sonntagabend mit und gab an, dass das Ordnungsamt in diesen Fällen erneut tätig wird. 94 Personen hielten sich an die Quarantäne. Diese hätten sich beim Besuch des Ordnungsamts kooperativ verhalten und teilweise bereits auf den Besuch gewartet, heißt es. In einem Fall musste allerdings auch die Polizei zur Unterstützung bei der Personenfetstellung gerufen werden. Die Anzahl der in Bielefeld wohnenden Tönnies Werksmitarbeiter wurde nochmal nach oben korrigiert, von 157 auf 168. Die genauen Quarantänezahlen einschließlich der Haushaltsangehörigen werden nach Angaben der Stadt noch ermittelt. Der Krisenstab erinnerte nochmal eindringlich an Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Skandal bei Tönnies bekommt ihr hier.

NRW Ministerpräsident Laschet: Vorerst kein Lockdown in OWL

Ein regionaler Lockdown in OWL und auch ein lokaler im Kreis Gütersloh wird nach dem Tönnies-Skandal zunächst nicht angeordnet. NRW Ministerpräsident Armin Laschet sagte am frühen Sonntagnachmittag, es gebe zwar ein enormes Pandemie-Risiko, das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Ein flächendeckender Lockdown könne im Moment nicht ausgeschlossen werden, aber solang alles getan werde um einen Übersprung in die normale Bevölkerung auszuschließen, könne man bessere zielgerichtetere Maßnahmen ergreifen, so Laschet weiter. Die Corona-Massentests bei Tönnies in Rheda wurden zuvor abgeschlossen. Der Kreis Gütersloh meldete am Sonntagmittag 6.139 durchgeführte Tests. Davon liegen 5.899 Befunde vor. 1.331 sind positiv, 4.568 sind negativ.

Alle wichtigen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

21.06.2020: Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Sonntag wurde keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Das sind drei mehr als am Samstag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 21 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden mit Stand von Freitag in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt im Tagesvergleich um 11 auf 89 Personen an.

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Laschet und Laumann reisen nach Gütersloh

Am Sonntagmorgen will NRW-Ministerpräsident Laschet in den Kreis Gütersloh reisen und sich ein Bild von der Lage machen. Auch NRW-Gesundheitsminister Laumann soll dabei sein. Nach mittlerweile über 1000 positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter des Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wollen sie sich nun mit den Hilfskräften vor Ort austauschen und den Krisenstab des Kreises treffen. Gegen Nachmittag tritt dann das Landeskabinett in Düsseldorf zu einer Sondersitzung zusammen. Dann wird es auch eine Entscheidung über das weitere Vorgehen geben.

Verl stellt mehrere Häuser mit Tönnies-Mitarbeitern unter Quarantäne

Der massive Corona-Ausbruch bei Tönnies hat in Verl im Kreis Gütersloh weitreichende Konsequenzen. Die Stadt hat mehrere Häuser unter Quarantäne gestellt, in denen Werkvertragsarbeiter des Fleischproduzenten leben. Samstagnachmittag wurde der Bereich abgeriegelt. Insgesamt 670 Menschen wohnen in den betroffenen Häusern. Allein in einer der Straßen, die abgeriegelt wurden, wurden bislang 78 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet.

Auch wer nicht bei Tönnies beschäftigt ist, aber in den Häusern wohnt, ist unter Quarantäne gestellt. Ausnahmen gibt es für den Weg zur Arbeit oder den Gang zum Arzt. Das DRK stellt zunächst einmal die Lebensmittel-Versorgung der Menschen sicher.

Quarantäne-Überwachung von 157 Tönnies-Mitarbeitern aus Bielefeld

Der Bielefelder Krisenstab hat am Samstagnachmittag mitgeteilt, dass 157 Personen in Bielefeld wohnen und bei Tönnies bzw. für Subunternehmen von Tönnies arbeiten. Die Adressen sind dem Gesundheitsamt übermittelt worden. Entsprechend der Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh sind diese Personen und deren Haushaltsangehörige in Quarantäne. Die Einhaltung der Quarantäne wird mit 36 Kräften des Ordnungsamtes und weiterer Unterstützung des Gesundheitsamtes überwacht. Dafür sollen noch am Samstag alle Betroffenen aufgesucht werden. Dabei wird den Angaben zufolge auf die angeordnete Quarantäne hingewiesen, aber auch gefragt, ob es gesundheitliche Beschwerden gibt, die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert ist und wie viele Personen sich im Haushalt befinden und ob Kita- oder Schulkinder darunter sind. Größere Sammelunterkünfte gibt es den Angaben zufolge in Bielefeld nicht.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.