Responsive image

on air: 

Roxane Brockschnieder
---
---
Lokale Eilmeldung

Künftig nur noch bargeldloses Bezahlen bei Arminia Bielefeld in der Schüco-Arena! Alle Infos bei uns, Radio an

img_6569

Infos und News zum Coronavirus - Seite 67 von 188


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Bielefelder Impfzentrums-Mitarbeiter fordern mehr Mitspracherecht für mehr Tempo

Im Bielefelder Impfzentrum sind zuletzt viele Impftermine nicht genutzt worden. Zuletzt waren beispielsweise Mitarbeiter in der mobilen Pflege eingeladen, holten sich aber keinen Impftermin. Hintergrund ist auch die Skepsis gegenüber dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca.

Am Montagvormittag beispielsweise wurde auf vier Impfstraßen das Mittel von BionTech verimpft. Dies ging an zahlreiche über 80-Jährige. Die Wartestühle waren gut besetzt.

Auf zwei anderen Impfstraßen hingegen überwiegend leere Stühle. Viele hier schon Impfberechtigte unter 65 Jahren hatten Termine gar nicht erst gebucht. Das sorgt vor allem bei denen für Unmut, die noch warten müssen.

Die Impfkampagne könnte schneller voranschreiten. Der organisatorische Leiter vom Arbeiter-Samariter-Bund Ingo Schlotterbeck schlägt vor: Das Land NRW soll der Stadt mehr Mitspracherecht geben. Man könne vor Ort verantwortungsvoll entscheiden andere priorisierte Gruppen vorzuziehen, wenn Terminplaner leer bleiben.

Mehr zu den Hintergründen und den Abläufen im Bielefelder Impfzentrum bekommt ihr hier.

Und alle aktuellen Informationen rund um die Entwicklug der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Die Corona Meldelage in Bielefeld am 03.03.21

Am Mittwoch dem 03.03.2021 wird vom Robert-Koch-Institut für Bielefeld eine vorläufige Corona-Inzidenz von 28,1 ausgewiesen. Das ist die zweitniedrigste Wert in NRW nach dem Kreis Coesfeld (22,7). Seit der letzten Meldung sind 20 neue Infektionsfälle im Bielefelder Gesundheitsamt registriert worden. Davon entfallen zehn auf den Vortag. Der Anteil der Mutanten an allen Neufällen der letzten sieben Tage liegt bei 21,1 Prozent (+3,0).

Die Zahl der insgesamt offiziell bestätigten Infektionen in unserer Stadt steigt auf 10.087. Als aktuell infektiös gelten nach geschätzten Angaben rund 440 Bielefelder. In Bielefeld gibt es drei weitere Todesfälle. Dabei handelt es sich um 70, 81 und 89 Jahre alte Männer. Insgesamt werden 279 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gezählt.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden 41 (+/-0) Coronapatienten behandelt, 14 davon auf einer Intensivstation und 12 auch unter Beatmung. 

Hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Graue Balken: Gemeldete Infektionen I Rote Linie: Meldeinzidenz *

Datenquellen: Infektionszahlen: LZG NRW/ RKI I Patientenzahlen: Stadt Bielefeld I Impfungen: KV WL (jeweils letzte Angaben)

 * Aufgrund der Meldezeitpunkte und Meldewege werden zwischen 16 und 24 Uhr beim Bielefelder Gesundheitsamt gemeldete Infektionen des Vortags erst am Folgetag in den Statistiken des LZG NRW und des RKI berücksichtigt. Auch in unserer Grafik werden die Angaben des Vortags deshalb ggf. mit der Meldung des Folgetag vervollständigt.

Bielefelder Ärztepräsident warnt vor falschem Sicherheitsgefühl durch Schnelltests

Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt aus Bielefeld, warnt davor, dass Corona-Selbsttests Menschen in falscher Sicherheit wiegen könnten. Allen sollte klar sein, dass die Testergebnisse immer nur eine Momentaufnahme darstellten, sagte er.

Trotz eines negativen Testergebnis müssten Abstand, Maskenschutz und Hygieneregeln eingehalten werden.

Für die von geschultem Personal vorgenommenen Schnelltests forderte Reinhardt ein unbürokratisches Meldeverfahren. Eine zentrale Erfassung von Ergebnissen liefere Erkenntnisse über das tatsächliche Infektionsgeschehen, so der Bielefelder.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklungder Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Mehr Tote und mehr Infektionen durch Virus-Mutanten

In Bielefeld ist die Zahl der Corona-Toten um drei auf jetzt 279 gestiegen. Drei Männer im Alter von 70,81 und 85 Jahren sind an oder mit Covid 19 gestorben. Das hat die Stadt mitgeteilt. Auch der Anteil der Corona-Mutanten an den Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage ist erneut leicht auf 20,1 Prozent gestiegen. Damit ist jetzt jede fünfte Neuinfektion in dieser Zeit in Bielefeld auf ein mutiertes Virus zurückzuführen.

Bundesweit ist die Zahl deutlich höher. Bereits am Morgen war bekannt geworden, dass die Sieben-Tage-Melde-Inzidenz in unserer Stadt um drei auf 31,4 pro 100.000 Einwohner gesunken ist.

Der Leiter des Bielefelder Impfzentrums Theodor Windhorst geht unterdessen von einer steigenden Impf-Dynamik in den nächsten Wochen aus. Er hoffe, dass Ende des Monats auch in den Arztpraxen in Bielefeld in der Breite geimpft werden könne ohne Priorisierungen, sagte Windhorst Dienstagnachmittag im Radio Bielefeld-Interview. Windhorst hofft zudem, dass der Astrazeneca-Impfstoff bald auch in Deutschland ebenfalls für alle über 64-Jährigen zugelassen wird.  

Weitere aktuelle Meldungen zur Coronalage in Bielefeld findet ihr hier.

 

Details zum Umgang mit dem neuen Impferlass in Bielefeld

Die Stadt Bielefeld hat die Details zur Umsetzung des neuen Corona-Impferlasses des Landes NRW bekanntgegeben. Der neue Erlass regelt, dass sich ab der kommenden Woche (08.03.21) beispielsweise auch Kita-Beschäftigte, Grundschullehrer oder Polizisten impfen lassen können. Eine komplette Liste der impfberechtigten Personen bekommt ihr hier.  

Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger wies daraufhin, dass sich alle beruflich berechtigten Bielefelder über das Onlineterminsysteme asb-owl.de/impfzentrum und mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers im Bielefelder Impfzentrum anmelden können. 

Für den Umgang mit gesundheitlich belasteten und deshalb priorisieren Personen gelte die Regelung, dass ein ärztliches Zeugnis des behandelnden Arztes vorliegen muss. Unklar sei derzeit noch, über welches System die Terminanmeldung funktionieren soll. Laut Erlass des Landes sollen die im folgenden genannten gesundheitlich Priorisierten ab Ende März dran kommen.

  • Personen mit Trisomie 21,
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ? 58 mmol/mol oder ? 7,5%)
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

Personen mit Krankheiten, die nicht genannt sind, bei denen aber nach ärztlicher Beurteilung im Einzelfall ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf besteht, können einen formlosen Antrag beim Gesundheitsamt stellen. Ein solcher Antrag soll ab Mittwoch (03.03.21) auf bielefeld.de verfügbar sein.

Bei einem extrem hohen Risiko und begründet gebotener Eile (Höchstpriorisierung) kann dieser Antrag aus medizinischen undgesundheitlichen Gründen auch schon vor Ende des Monats gestellt werden. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Mehr Tempo bei Impfungen gefordert - Interview mit Dr. Theo Windhorst

Erst fehlte der Impfstoff - jetzt die zu Impfenden? Der medizinische Leiter des Bielefelder Impfzentrums fordert mehr Tempo bei den Impfungen in unserer Stadt. Wie sich die Situation verbessern könnte und welche Impfgruppen als nächstes dran sind, könnt ihr hier nachhören:

 

Ärztekammer-Präsident: "Mit dem Impfstoff rein in die Praxen"

Die Bundesregierung hat entschieden, die Priorisierung des AstraZeneca-Impfstoffes für 18- bis 64-Jährige nicht aufzuheben: das kritisiert jetzt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle. Gehle spricht sich dafür aus, den Impfstoff für alle Altersgruppen freizugeben und ihn auch in Arztpraxen zu verimpfen. So könne die Impfrate schnell erhöht werden.

Weitere aktuelle Meldungen zur Coronalage in Bielefeld findet ihr hier.

Im Bielefelder Impfzentrum wäre mehr drin, so der Leiter

Im Bielefelder Impfzentrum könnten mehr Menschen geimpft werden, als das bisher der Fall ist, sagt der Leiter Dr. Theodor Windhorst. Zum Problem werden offenbar die Erlasse des Landes, die die Impfreihenfolge bestimmen.

Auch Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger meint, die Stadt könnte bei den jetzt berechtigten Berufsgruppen weiter sein. Von 1.800 Impfterminen in dieser Woche seien bisher lediglich 600 vergeben.

Mittlerweile sind im Impfzentrum an der Stadthalle erstmals sechs von zehn Impfstraßen geöffnet – bis gestern Nachmittag sind hier rund 6.000 Menschen geimpft worden.

Heute Nachmittag (02.03.) kommt der Leiter des Impfzentrums Theo Windhorst ins Radio Bielefeld Studio zum Interview.

Weitere aktuelle Meldungen zur Coronalage in Bielefeld findet ihr hier.

Produktionsstopp in Bielefelder Miele Werken

Ein Corona-Ausbruch beim Miele Zulieferwerk in Euskirchen hat jetzt auch Folgen für die Werke in Bielefeld. Hier wurde die Staubsaugerproduktion schon gestern gestoppt, weil Teile aus der Fabrik in Euskirchen fehlen. In den kommenden Tagen folgt dann auch der Stopp der Produktion von Geschirrspülern in Bielefeld.

Insgesamt sind bei Miele 4.000 Mitarbeiter von dem Produktionsstopp betroffen, der morgen in einer Woche beendet sein soll. 

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronapandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Stadt will auf Vergnügungssteuer in Bielefeld verzichten

Die Stadt Bielefeld will Betreibern von Clubs und Diskotheken den Re-Start erleichtern. In den sechs Monaten nach der Wiedereröffnung soll keine Vergnügungssteuer erhoben werden, so der Vorschlag von Stadtkämmerer Rainer Kaschel. Danach soll sechs Monate lang von den Disko-Betreibern die Hälfte gezahlt werden.

Vor der Corona-Krise hatte die Stadt mit der Steuer jährlich 400.000 Euro eingenommen. Damit der Vorschlag rechtlich Bestand hat, schlägt die Stadt vor, den Steuersatz für Eintrittsgelder zu halbieren. Der Bielefelder Rat muss jetzt noch zustimmen. Die Türen von Clubs und Diskotheken sind in Bielefeld mittlerweile seit etwa einem Jahr geschlossen.

Weitere aktuelle Infos zu der Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld lest ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.