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Stephan Kaiser
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 147 von 155


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Stiftung Solidarität will Corona-Hilfe vermitteln

Die Stiftung Solidarität startet jetzt ihre Corona-Hilfe für Bielefeld. Wer eine Unterstützung braucht, weil er oder sie z.B. nicht aus dem Haus darf, kann eine Hilfe vermittelt bekommen. Viele ehrenamtliche Helfer und Initiativen stehen über ein Netzwerk bereit. Eine Hotline ist heute und morgen von 10 bis 14 Uhr geschaltet, unter der 0521 – 299 77 00.

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Rathaus und Bürgerberatungen schränken Publikumsverkehr ein

Zum Schutz vor Corona werden jetzt auch die persönlichen Kontakte im Rathaus erheblich reduziert. Persönliche Kontakte werden nur noch über einen Notdienst sichergestellt. Das Alte Rathaus ist bereits komplett geschlossen. Zum Neuen Rathaus gibt es nur noch zwei Eingänge, die kontrolliert werden. Nur wer einen Termin hat, wird noch hereingelassen. Termine müssen vorab telefonisch vereinbart werden. Onlineterminvereinbarungen sind nicht mehr möglich. Bereits online ausgemachte Termine sind bis zum 3. April abgesagt. Die Filialen der Bürgerberatung in Brake, Hillegossen, Schildesche, Gadderbaum und Dornberg werden für den Publikumsverkehr grundsätzlich geschlossen und sind auch nur noch telefonisch erreichbar.

 Erreichbarkeiten Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr.

·  Bürgerberatung: Telefon 51-6030, E-Mail: buergerberatung@bielefeld.de

·  Standesamt: Telefon 51-8562, E-Mail: standesamt@bielefeld.de

·  Einbürgerungsstelle: Telefon 51-3901, E-Mail: standesamt@bielefeld.de

·  Ausländerbehörde: Telefon 51-2291/-8304, E-Mail: auslaenderbehoerde@bielefeld.de

·  Amt für Schule: Telefon 51-2539, E-Mail: amtfuerschule@bielefeld.de

·  Sozialamt: Telefon 51-2637, E-Mail: sozialamt@bielefeld.de

·  Jugendamt: Telefon 51-2084, E-Mail: jugendamt@bielefeld.de

·  Bauamt: Telefon 51-5600, E-Mail: bauberatung@bielefeld.de

·  Ordnungsamt:
- Ausstellungen/Verlängerung von Jagd- und Fischereischein: Telefon 51-2297, E-Mail: sicherheit.ordnung@bielefeld.de
- Gewerbean- und Abmeldungen: Telefon 51-2199/-2196, E-Mail: gewerbe@bielefeld.de
- sonst. Gewerberechtliche Angelegenheiten: Telefon 51-8806, E-Mail: gewerbe@bielefeld.de
- Fahrerlaubnisbehörde: Telefon 51-3811/-8387, E-Mail: fahrerlaubnisbehoerde@bielefeld.de
- KfZ-Zulassung: Telefon 51-3323, E-Mail: kfz.zulassungsbehoerde@bielefeld.de
- Stadtwache: Telefon 51-5110, E-Mail: stadtwache@bielefeld.de

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Wegen Corona: Stadt Bielefeld verfügt Schließung von Geschäften ab sofort

Die Stadt Bielefeld hat am Mittwochnachmittag den verfügt, dass ab sofort große Teile des Einzelhandels geschlossen bleiben. Ziel ist, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Dafür werden nun auch alle Geschäfte in Bielefeld schließen, die nicht der Versorgung der Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs dienen. Supermärkte, Banken und Tankstellen zum Beispiel bleiben geöffnet. Auch im Shoppingcenter LOOM werden nur diese Geschäfte offen bleiben. Die Stadt setzt mit der Verfügung einen Erlass des Landes um, der am späten Dienstagabend erging. Auch Kneipen und Bars müssen geschlossen bleiben. Restaurants und Gaststätten dürfen nur noch zwischen 6 und 15 Uhr öffnen. Es dürfen nur die Hälfte der eigentlich möglichen Gäste anwesend sein und zwischen Tischen und Barhockern muss ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden. Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. Viele Bielefelder Einzelhändler hatten in Vorgriff auf den Erlass bereits am Mittwoch geschlossen.

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Zahlen steigen: 49 Menschen in Bielefeld mit Coronavirus infiziert

Bei uns in Bielefeld ist die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten auf 49 gestiegen – gestern waren es noch 43. Außerdem müssen deutlich mehr Bielefelder zuhause in Quarantäne bleiben. Gestern waren es noch 542, jetzt ist die Zahl laut Stadt auf 703 gestiegen.

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Viele Geschäfte bereits geschlossen

Die meisten Geschäfte in der Bielefelder Innenstadt halten sich bereits an den vom Land NRW nachgebesserten Erlass: Sie lassen heute Morgen ihre Türen geschlossen. Mit Schildern an den geschlossenen Türen weisen die Geschäfte daraufhin, dass das zum Schutz der Gesundheit ihrer Kunden und Mitarbeiter geschehe. Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, sollen laut NRW-Erlass ab heute nur Geschäfte öffnen, die der Grundversorgung dienen. Dazu gehören Supermärkte, Banken, Apotheken und Tankstellen zum Beispiel. Die Stadt Bielefeld muss noch eine Allgemeinverfügung anordnen.

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Keine Patientenbesuche im Krankenhaus Bethel

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel und im Krankenhaus Mara sind ab heute keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Ausnahmen bilden Kinder und Jugendliche, diese dürfen zwei Besuche von zwei Menschen pro Tag bekommen, gleiches gilt auch für schwerkranke Patienten. Am Eingang wird der Besuch registriert und bekommt einen Mundschutz. Damit setzen die Bielefelder Krankenhäuser den Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums um, der auch vorsieht ab heute die öffentlichen Bereiche in den Gebäuden zu schließen, wie beispielsweise Cafeterien.

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43 Corona-Infizierte in Bielefeld

Auch in Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infizierten stark gestiegen. 43 Menschen sind aktuell positiv auf das Virus getestet worden. Das sind 15 mehr als gestern. Dieser hohe Anstieg war erwartet worden, weil erst heute dutzende Testauswertungen vom Wochenende vorlagen. 542 Menschen sind in Bielefeld wegen des Coronavirus in Quarantäne.

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Landeserlass überrascht: Geschäfte in Bielefeld dürfen trotz Corona geöffnet bleiben

+++ Update 17.03. / 23:30 +++
Die Landesregierung hat den in der ursprünglichen Nachricht behandelten Erlass nachgebessert. Hier findet ihr die aktuelle Meldung. Nun sollen viele Geschäfte doch ab sofort schließen.

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Ursprüngliche Nachricht: 

In Bielefeld und dem Rest von NRW bleiben die Geschäfte trotz der weiter steigenden Coronafälle geöffnet. Das Land NRW hat per Erlass Verkaufsstellen lediglich darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene zu treffen sind. Außerdem ist der Zutritt zu Geschäften zu steuern und Warteschlangen müssen vermieden werden. Auch Einrichtungshäuser, Einkaufszentren wie das LOOM oder Outlets dürfen geöffnet bleiben. Der Aufenthalt dort ist nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs gestattet. Der Handelsverband OWL ist von dieser Regelung, die von der Erlasslage der anderen Bundesländer abweicht, überrascht. Die Bundesregierung hatte eine Schließung aller nicht notwendigen Einzelhandelsbetriebe vorgeschlagen. Geschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels dürfen bis auf weiteres auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 18 Uhr öffnen. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Osterfeiertage.

Alle Maßnahmen, die durch den Erlass des NRW Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ab Mittwoch den 18. März geregelt werden, findet ihr hier.

Die Stadt Bielefeld hat angekündigt morgen eine Allgemeinverfügung zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang wird von drastischen Beschränkungen der Einkaufsmöglichkeiten gesprochen.

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Besuche in Bielefelder Haftanstalten untersagt

Das NRW-Justizministerium hat per Erlass praktisch alle Besuche in Gefängnissen untersagt. Betroffen sind davon auch die Bielefelder Haftanstalten. Ausnahmen können in dringenden Fällen für Verteidiger gemacht werden, sagte ein Sprecher des NRW-Justizministeriums. Der Strafvollzug reagiert damit auf die aktuelle Coronakrise. Nach Angaben des Justizministeriums werden auch "vollzugsöffnende Maßnahmen" gestoppt, also zum Beispiel Freigang als Vorbereitung zur Haftentlassung. Den Gefangenen soll als Ausgleich z.B. mehr Telefonzeit gegeben werden. Auch die Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen sind bis auf Weiteres ausgesetzt und der Jugendarrest werde vorerst keine Neuankömmlinge aufnehmen.

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Unklare Situation im Handel, Spielplätze zu, Restaurants sollen nur bis 15 Uhr öffnen

Wie, wann und ob es auch in Bielefeld zu einer Schließung von Geschäften, die nicht dringend benötigt werden kommt, ist weiter unklar. Eine entsprechende Verfügung liegt den Einzelhändlern noch nicht vor. Was jetzt vorliegt ist eine Konkretisierung der Maßnahmen bezogen auf Spielplätze und Restaurants. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen Spielplätze ganz geschlossen werden. Restaurants sollen nur bis 15 öffnen dürfen. Das hat das Land NRW mitgeteilt.

Die Unklarheit bezüglich der Geschäfte verunsichert Verbraucher. Hörer von Radio Bielefeld berichten uns von zum Teil chaotischen Szenen in Super- oder Baumärkten. Diese bleiben in jedem Fall auch weiterhin geöffnet, genau wie alle anderen Geschäfte die dringend benötigt werden. Dazu zählen zum Beispiel auch Apotheken oder Drogerien. Auch die Händler selbst gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um.  Während IKEA und andere aus einer Selbstverpflichtung schließen, liegen uns auch Newsletter vor, die auf Räumungsverkäufe hinweisen. Alle offiziellen Stellen und auch wir von Radio Bielefeld warnen eindringlich davor, diesen Angeboten zu folgen. Alle sozialen Kontakte sind auf ein Mindestmaß zurückzufahren. Wer nicht unbedingt muss, sollte sein Zuhause derzeit nicht verlassen, um sich mit anderen zu treffen oder mit anderen in Kontakt zu treten.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.