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Bettina Wittemeier
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 33 von 143


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Bielefelder Forscher machen erstmals 3D-Aufnahmen von Coronaviren

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Uni Bielefeld ist es erstmals gelungen, das Coronavirus mit 3D Aufnahmen abzubilden. In ihrer Studie haben die Wissenschaftler*innen Zellen aus dem Nierengewebe einer Affenart mit SARS-CoV-2 infiziert und im toten Zustand mikroskopiert. Durch die Aufnahmen mit einem speziellen Mikroskop lässt sich besonders gut beobachten, wie Coronaviren mit den Wirtszellen interagieren. Das ist wichtig, um Abwehrstrategien gegen das Virus und damit das Infektionsgeschen bei Erkrankten zu verstehen. Die Ergebnisse haben die Bielefelder Wissenschaftler der Fakultät Physik am Dienstag in Kooperation mit der Justus Liebig Universität Gießen in einem Fachmagazin für Nanotechnologie veröffentlicht.

Weitere aktuelle Informationen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.  

Bielefelder Einzelhändler unterstützen Petition an Bundespolitiker

Es muss mehr Finanzhilfe geben in der Corona-Krise: Bisher mehr als 50 Bielefelder unterstützen eine Petition unter anderem vom Textilhandelsverband an Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Bundesfinanzminister Scholz. Darin fordern gerade die Einzelhändler Hilfe von der Politik, wie sie auch Kleinbetriebe und Konzerne bekommen. Gerade der innerstädtische Fachhandel sei von der Coronakrise stark getroffen, heißt es in der offenen Petition #Stadtherzleben.

Der Handelsverband Deutschland fordert unterdessen eine Öffnungsperspektive für die Geschäfte. Das schrieb der Verbandspräsident in einem Brief an Wirtschaftsminister Altmaier. Eine weitere Verlängerung des Lockdowns über den 14. Februar hinaus dürfe es ohne eine solche Perspektive nicht geben.

Weitere aktuelle Informationen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Bielefelder Vesperkirche erst wieder im nächsten Jahr

Erst im vergangenen Jahr ist die Vesperkirche in Bielefeld zum ersten Mal an den Start gegangen. In diesem Jahr muss sie wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Im Sommer wollen die Organisatoren entscheiden, wann das gemeinsame Treffen unterschiedlicher Menschen im nächsten Jahr wieder stattfinden kann.

Innerhalb von drei Wochen waren im vergangenen Jahr 10.000 Menschen in der Neustädter Marienkirche zusammengekommen, um sich zu treffen, zu sprechen und gemeinsam zu essen.

Im Sommer hatte das Projekt den Bielefelder Integrationspreis von der Stiftung Solidarität bekommen.

Weitere aktuelle Informationen zur Entwicklung der Coronapandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Corona-Inzidenz am Montag in Bielefeld bei 71,8: Bundeswehr unterstützt bei Tests

Am Montag werden elf weitere Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt leicht auf 71,8 (-0,9). Insgesamt haben sich jetzt 9.545 Bielefelder nachweislich mit dem Virus infiziert. (Bei der Gesamtzahl hat es eine leichte Anpassung an die Werte des Robert-Koch-Instituts gegeben.) Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona verstorbenen Menschen aus unserer Stadt bleibt im Tagesvergleich unverändert bei 236.

In den Krankenhäusern der Stadt werden 86 (+2) Coronapatienten behandelt, 23 davon auf einer Intensivstation und 18 auch unter Beatmung.

Die Stadt meldet außerdem, dass 39 Bundeswehrsoldatinnen und Soldaten ab sofort vor Bielefelder Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe im Einsatz sind um Schnelltests bei Bewohnern, Personal und Besuchern durchzuführen. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger freut sich über die Unterstützung. Zur Bekämpfung der Pandemie müssten alle gesellschaftlichen Kräfte gebündelt werden, so Nürnberger. Ein Schnelltest dauere 20 Minuten. In drei Wochen sollen die Soldatinnen und Soldaten durch Unterstützungskräfte ersetzt werden. Dafür arbeite man mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter zusammen.

Hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Über 20.000 FFP2-Masken aus Bielefelder Apotheke gestohlen: Zwei Verdächtige ermittelt

Die Bielefelder Polizei hat jetzt zwei Tatverdächtige ermitteln können, die vor zwei Wochen aus einer Jöllenbecker Apotheke mehr als 20.000 FFP2-Masken gestohlen haben sollen. Die Hälfte der Beute konnte in den Wohnungen der 28- und 29-jährigen Bielefelder sichergestellt werden. Die Masken wurden jetzt an die Apotheke zurückgegeben. Eine Anwohnerin der Vilsendorfer Straße hatte in der Tatnacht zwei Männer beobachtet, die an der Apotheke Pakete in Autos luden und sich ein Kennzeichen notiert. Das brachte die Polizei auf die Spur der Männer.

Alle Entwicklungen zur Corona-Krise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Bielefelder Nachtansichten vorerst auf September verschoben

Die Bielefelder Nachtansichten am 24. April sind abgesagt wurden – stattdessen sollen sie am 18. September stattfinden. „Der vergangene Sommer habe gezeigt, dass sich das Infektionsgeschehen abmildert, wenn sich das Leben wieder verstärkt nach draußen verlagert“, äußerte sich Marketing-Chef Knabenreich hoffnungsvoll. Man sei optimistisch, dass sich die Voraussetzungen für ein Kulturformat wie die Nachtansichten im Sommer geändert haben, so Knabenreich. Im vergangenen Jahr mussten die Nachtansichten wegen der Pandemie das erste mal in 20 Jahren komplett abgesagt werden. Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Leinewebermarkt wahrscheinlich in diesem Jahr nicht stattfinden könne – auch nicht in einer kleineren Variante.

FFP2-Masken jetzt auch in städtischen Gebäuden in Bielefeld Pflicht

Ab heute sind die medizinischen Masken auch beim Besuch der städtischen Verwaltungsgebäude Pflicht. Wie die Stadt mitteilt, müssen beim Betreten FFP2 oder OP-Masken getragen werden, eine schlichte Mund-Nasen-Bedeckung reicht nicht mehr aus. Der Publikumsverkehr bleibt während des Lockdowns bis zum 14.Februar weiterhin eingeschränkt. Für Dienstleistungen, die persönliche Kontakte erfordern, müssen Termine gemacht werden.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Distanzunterricht jetzt auch in Räumen von Bielefelder Schulen möglich

Ab heute (01.02.) gelten an den Schulen in NRW und damit in Bielefeld neue Regeln. Schüler können zum Distanzunterricht in die Klassenzimmer - wenn sie zuhause nicht das Umfeld dafür haben und ihre Schulen das anbieten. NRW-Schulministerin Gebauer hatte das am vergangenen Donnerstag im Landtag angekündigt.

Bisher standen die Schulen nur für Notbetreuungen von Schülern der Klasse 1 bis 6 offen. Mit der Regelung wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, am Distanzunterricht in Räumen der Schule «unter Aufsicht des nicht am Distanzunterricht beteiligten schulischen Personals teilzunehmen», hieß es.

Weitere aktuelle Meldungen zur Entwicklung in der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Inzidenz sinkt am Sonntag auf 72,7: Drei weitere Bielefelder mit Corona verstorben

Die aktuelle 7-Tagesinzidenz sinkt am Sonntagnachmittag in Bielefeld auf 72,7 (-11,4). Innerhalb der letzten 24 Stunden sind 17 Neuinfektionen vom Bielefelder Gesundheitsamt gemeldet worden. 

Insgesamt haben sich jetzt 9.539 Menschen aus unserer Stadt nachweislich mit dem Virus infiziert. Vier davon sind aktuell laborbestätigte Mutationsfälle, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Zahl der im Zusammenhang mit COVID-19 gestorbenen Bielefelder steigt um drei auf 236. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen 78 und 94 Jahren.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von Samstag 84 Coronapatienten behandelt, 19 davon auf einer Intensivstation und 15 auch unter Beatmung.

Hier kommt ihr zu den vom RKI gemeldeten Corona-Zahlen aller Städte und Kreise.

Und hier geht es zu allen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

* Die von uns ausgewiesenen Daten geben ab sofort die sogenannte Meldeinzidenz wieder. Die Daten aus dem Bielefelder Gesundheitsamt werden ab Mitternacht vom Robert-Koch-Institut übernommen. Dabei sind leichte Abweichungen aufgrund der Meldewege möglich, gleichen sich in der Regel aber innerhalb weniger Tage wieder aus.

„Licht an“ in Bielefelder Friseursalons

In einigen Bielefelder Friseursalons wird von Sonntag auf Montag Licht brennen. Die Salons nehmen an der Bundesweiten Aktion „Licht an, bevor es ganz ausgeht“ teil, um zu zeigen, wie schlecht es ihnen wirtschaftlich geht. Durch die pandemiebedingten Schließungen wurden bereits Rücklagen aufgebraucht, oder auch private Altersvorsorge oder Lebensversicherungen aufgelöst.

"Uns steht das Wasser bis zum Hals - wir brauchen endlich schnelle und umfassende Hilfe vom Staat.", sagt Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Bei vielen Friseuren seien die Konten leer, so der Branchenvertreter. Die Miete und andere Fixkosten müssten weiterbezahlt werden, obwohl es keine Einnahmen gebe.

Hier geht es zu allen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.