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Markus Steinacker
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 103 von 159


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

FH Bielefeld will Corona-Alltag erleichtern

Die FH Bielefeld arbeitet daran, unseren Alltag während der Corona-Pandemie zu erleichtern. Insgesamt werden jetzt 13 dieser Projekte finanziell gefördert. Dabei prüfen Arbeitsgruppen beispielweise unterschiedlichen Materialien für den Mund-Nasen-Schutz und alternative Ideen die Masken zu reinigen. Andere wiederrum erfassen die Situation rund um ambulante Pflegedienste um deren Arbeit zu verbessern und auch Ideen zur digitalen Lehre werden gefördert.

Infos zur aktuelle Lage rund um die Coronavirus-Pandemie findet ihr hier.

Hilfe zum Winter für die Bielefelder Gastronomie

Die durch die Corona-Krise gebeutelte Gastronomie in Bielefeld bekommt zur kalten Jahreszeit Hilfe von der Stadt. Zum einen will sie mehr Raum in der Außengastronomie zulassen und hier auf die Gebühren für das ganze Jahr verzichten. Der Stadtentwicklungsausschuss hat gestern beschlossen, jetzt zu prüfen, wo öffentlicher Raum erweitert nutzbar ist. Vorrübergehend sollen vor den Gastronomien im Winter auch Heizstrahler erlaubt werden. In Bielefeld ist das noch ungeregelt, in anderen Städten sind sie verboten.

Vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder in der Stadt

In Bielefeld sind bisher vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder verhängt worden. Unsere Stadt lag bei einer NRW-Bilanz aus dem Juni zu den verhängten Strafen in den 12 größten Städten in NRW auf dem vorletzten Platz. Während Duisburg in etwa 2.500 Fällen Bußgelder einforderte, waren es in Bielefeld rund 70 Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie kommt die Stadt auf etwa 800 verhängte Geldstrafen. Offenbar funktioniert es in Bielefeld auch ohne drastische Strafen und Kontrollen, wie Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger beispielsweise zur Einhaltung der Quarantäne im Radio Bielefeld-Interview sagt. Jetzt steht der Stadt mehr Personal zur Verfügung um die Quarantäne zu überprüfen, beispielsweise durch Anrufe oder Hausbesuche.

Weitere aktuelle Meldungen rund um das Corona-Virus findet ihr hier.

Bundesligastart ohne Fans auf der Alm

Auch wenn Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum Saisonstart mit über 8000 Zuschauern plant, müssen die Ränge in der SchücoArena weiter leer bleiben. Bei Arminia Bielefeld wie auch den anderen NRW-Bundesligisten gilt laut aktueller NRW-Landesverordnung eine theoretische Obergrenze von 300 Besuchern.

Daran können auch die guten Gespräche und das vorgelegte Konzept nichts ändern, sagte uns Sozialdezernent und Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Eine Rückkehr von Arminia-Fans ins Stadion ist damit zumindest vorerst nicht in Sicht. In Sachsen gelten andere rechtliche Voraussetzungen, so Nürnberger.

Acht Neuinfektionen - insgesamt hoher Anteil von Reiserückkehrern

Acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet die Stadt heute – damit steigt die Zahl der aktuell infektösen Personen in unserer Stadt wieder auf jetzt 52. Das sind fünf mehr als gestern – da auch drei Menschen neu als genesen gelten. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 750 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Mitte Juli haben sich knapp 2600 Reiserückkehrer beim Gesundheitsamt gemeldet, so die Stadt, 89 (3,4%) von ihnen wurden positiv getestet. Der Anteil dieser Rückkehrer an den in diesem Zeitraum insgesamt positiv getesteten Personen liegt bei fast 40%. Die Neiinfektionsrate der letzten sieben Tage liegt jetzt bei 8,7 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 29 Neuinfizierten (kritischer Grenzwert für Bielefeld: 170)

Die aktuellen Infos zur Coronavirus-Pandemie lest ihr hier.

Corona-Hilfsfond schüttet Geld aus Spenden an Studierende aus

Ab jetzt können sich Studierende der Uni Bielefeld, die in der Corona-Krise in Not geraten sind, um Hilfe bewerben. Noch bis Ende des Monats soll es möglich sein, einmalig 500 Euro zu bekommen. Der Allgemeine Studierendenausschuss hatte zusammen mit der Universitätsgesellschaft Spenden für diesen Notfallfonds gesammelt. Insgesamt stehen jetzt 36.000 Euro für die in Not geratenen Studierenden zur Verfügung und der Asta nimmt weiterhin Spenden an. Einen Link zur Bewerbung um das Geld gibt es hier.

Die aktuellen Infos zur Coronavirus-Pandemie lest ihr hier.

Corona-Krise reißt Loch in den Stadthaushalt

Die Folgen der Corona-Krise schlagen im Haushalt der Stadt Bielefeld stärker durch als zunächst angenommen. Hilfe kommt vom Land und Bund, die Einnahmeausfälle zum Teil ausgleicht. Insgesamt stieg der Fehlbetrag bis Juli auf mehr als 77 Millionen Euro, so Kämmerer Rainer Kaschel gestern im Finanzausschuss. Das größte Loch reißt die fehlende Gewerbesteuer in den Stadt-Etat.

Allein durch die Gewerbesteuer brechen dem Haushalt mehr als 65 Millionen Euro weg. Viele Unternehmen machten Gebrauch von dem Angebot der Stadt die Gewerbesteuer herabsetzen zu lassen oder zu stunden, um die Folge der Corona-Krise abzufedern. Auch dem Ordnungsamt fehlen Einnahmen. Im April beispielweise verzichtete das Amt komplett darauf, Knöllchen für das Falschparken auszustellen.

Auch die Vergnügungssteuereinnahmen gingen zurück. Kosten verursachten der Stadt Bielefeld dagegen die zusätzliche Schutzausrüstung der Feuerwehr oder das Aussetzen der Kitagebühren.

Weitere Infos zur Lage rund um das Coronavirus findet ihr hier.

Kommunalwahl mit Maskenpflicht - aber...

In Bielefeld und ganz NRW ist die Maskenpflicht heute wieder einmal Thema – nämlich in Bezug auf die Kommunalwahl am übernächsten Sonntag (13.9.). Laut neuer NRW-Corona-Schutzverordnung gilt nämlich im Wahllokal jetzt doch eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – wie das umgesetzt werden soll ist aber nicht konkret geregelt. Es heißt aber: es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, damit auch Personen, die gegen diese Pflicht verstoßen, ihr Wahlrecht ausüben können. Konsequenzen haben Maskenverweigerer in Bielefeld damit anscheinend nicht zu befürchten. Die Stadt hat ihr Hygienkonzept zur Wahl entsprechend angepasst, heißt es in einer Mitteilung - u.a. mit Regelungen zum Mindestabstand, Lüften und Desinfektion. Wer seine Alltagsmaske lediglich vergessen hat, bekommt vor Ort ein Einmal-Exemplar gestellt.

Sechs Neuinfektionen in Bielefeld - jetzt 47 Coronafälle aktuell

Am Dienstag meldet die Stadt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Demgegenüber gelten im Tagesvergleich vier Bielefelder mehr als genesen – damit steigt die Zahl der aktuell infektös gemeldeten Personen in Bielefeld um zwei auf jetzt 47. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 742 Menschen aus unserer Stadt angesteckt. 688 haben die Infektion offiziell hinter sich. In Quarantäne befinden sich aktuell 158 Bielefelder, das sind sieben mehr als am Vortag.
In den Bielefelder Krankenhäusern werden derzeit vier Coronapatienten behandelt, eine Person davon unter Beatmung auf der Intensivstation.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Weitere Beratungen zu einem möglichen Weihnachtsmarkt-Konzept

Der Bielefelder Weihnachtsmarkt ist noch nicht vom Tisch. In den kommenden zwei Wochen will sich die Bielefeld Marketing weiter mit der Stadtverwaltung darüber beraten. Schon in der vergangenen Woche hatten sich die Verantwortlichen mit Stadtmarketing-Organisationen in anderen NRW-Großstädten über mögliche Rahmenbedingungen für Weihnachtsmärkte ausgetauscht. Letztlich entscheiden aber die Vorgaben von Bund, Land und Kommune in welcher Form ein modifizierter Weihnachtsmarkt durchführbar wäre, heißt es. Im Kern geht es darum, Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Bielefeld Marketing will alles daran setzen den Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen und äußert sich vorsichtig optimistisch, mit Blick auf das bereits erfolgreiche Besucherkonzept beim „Burgsommer“ an der Sparrenburg.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.