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Infos und News zum Coronavirus - Seite 103 von 103


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Coronavirus: DMG Mori schließt Werk in Bayern // Hamsterkäufe in OWL unnötig

In Bielefeld hat sich das Evangelische Klinikum auf Ernstfälle vorbereitet. Am Kantensiek ist eine spezielle Notaufnahme mit beheizbaren Zelten auf dem Parkplatz errichtet worden. Diese kann jederzeit in Betrieb genommen werden. Auch im Johannesstift gibt es in einem Trakt eine Notaufnahme. Die Verdachtsfälle bei einem Lehrerpaar bei uns in der Stadt haben sich nicht bestätigt. Eine der betroffenen Schulen, die Albatrosschule, bleibt aus organisatorischen Gründen heute dennoch geschlossen. Der Bielefelder Maschinenbauer DMG Mori hat sein Werk im Allgäu geschlossen, weil das Coronavirus dort bei einem Mitarbeiter festgestellt wurde. Insgesamt betroffen sind von der Schließung 1.600 Mitarbeiter. Hamsterkäufe sind aus Sicht des Handelsverbands OWL bei uns unnötig, es seien aktuell genug Produkte vorhanden.

 


 

Aufatmen nach Coronatests

Das Bielefelder Lehrerpaar, das in Verdacht stand, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wurde getestet. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Als Vorsichtsmaßnahmen bleiben die Lehrerin der Albatros Schule in Senne und ihr Partner, der an der Mamre Patros Schule in Bethel beschäftigt ist, auf Anordnung des Gesundheitsamts noch eine Woche zu Hause. 
Aus Sicht des Gesundheitsamts kann der Unterricht an den Schulen aber ganz normal stattfinden.

Die beiden anderen Bielefelder, bei denen die Möglichkeit einer Infektion bekannt wurde, waren im Spaßbad Tropical Island bei Berlin. Sowohl das Kind der Grundschule Theesen als auch eine Beschäftigte der Fachhochschule gelten jedoch nach Einschätzung der zuständigen Behörde nicht als Verdachtsfall. Zumindest das Kind wird dennoch kommende Woche vorsichtshalber nicht am Unterricht teilnehmen. 

Mehr News und Infos zum Thema bekommt ihr hier.

Zelte für Corona Verdachtsfälle

In Bethel wurden seit Freitag auf dem Parkplatz am Kantensiek Zelte zur Untersuchung von Corona Verdachtsfällen aufgebaut. Das Klinikum Bethel kann Patienten dort gesondert einschätzen und behandeln. Unterdessen gibt es noch kein offizielles Statement des Gesundheitsamts wegen der drei konkreten Verdachtsfälle, bei denen am Freitag eine Art Schnelltest durchgeführt wurde. 
Mehr News und Infos zum Thema findet ihr hier.

Drei Corona-Verdachtsfälle und eine Corona-Vorsichtsmaßnahme in Bielefeld

In Bielefeld gibt es drei Corona-Verdachtsfälle und eine Corona-Vorsichtsmaßnahme. Eine Lehrerin der Albatros-Schule hat zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person aus dem Kreis Heinsberg Kontakt gehabt. Sie und ihr Partner, der Lehrer an der Mamre Patmos Schule in Bethel ist, werden jetzt auf eine Corona-Infektion getestet. Das Ergebnis soll im Laufe des Samstags vorliegen. Auch ein Mitarbeiter der Fachhochschule wird auf Corona getestet. Auch er hatte zuvor Kontakt zu einer infizierten Person. Ein Kind der Grundschule Theesen muss zudem als Vorsichtsmaßnahme die nächste Woche zu Hause bleiben muss. Es war genau zu der Zeit im Freizeitbad Tropical Island in der Nähe von Berlin, als sich dort eine Person aufgehalten hat, die mit dem Coronavirus infiziert war.

Mehr News und Infos zum Thema findet ihr hier.

Albatrosschule schließt aus Vorsichtsgründen

Die Albatrosschule in Senne hat heute Morgen aus Vorsichtsgründen geschlossen. Nach Radio Bielefeld-Informationen könnte sich möglicherweise eine Lehrerin mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Verdacht ist allerdings nicht bestätigt, stellt das Gesundheitsamt klar und warnt vor zu viel Aufregung. In Bielefeld gibt es keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Ein Sprecher der Förderschule für Kinder mit körperlichen Einschränkungen betonte auch, dass die Schließung eine reine Vorsichtsmaßnahme ist. 

Auch an der Mamre Patmos Förderschule gibt es einen Verdachtsfall, der überprüft wird, heißt es von den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Der Unterricht findet aber wie gewohnt statt.

Weitere News und Infos zum Coronavirus findet ihr hier.

Coronavirus bremst heimische Wirtschaft aus

Die Verbreitung des Coronavirus bremst die ostwestfälische Wirtschaft zunehmend aus. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer in Bielefeld unter 300 Unternehmen, die in China und anderen Ländern aktiv sind. Fast die Hälfte der befragten Firmen beklagt schon jetzt Lieferengpässe, über ein Drittel Umsatzeinbußen und über ein Fünftel die Absage von Messeteilnahmen. Für die Zukunft werden noch stärkere Auswirkungen erwartet. Rund 60 Prozent der befragten Unternehmen rechnen dann mit Lieferengpässen und Einbußen beim Umsatz.

Corona-Virus: Gesundheitsamt informiert

Nach den ersten Corona Fällen in NRW hat sich heute das Bielefelder Gesundheitsamt  geäußert. Noch würde es keine Verdachtsfälle bei uns in der Stadt geben. Man sei aber auf mögliche Infektionen vorbereitet. Kommende Woche wolle man sich zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Bielefelder Kliniken und Ärzten treffen und besprechen, wie man bei einem Bielefelder Fall reagiere. Eine Schließung von z.B. Schulen wie in Erkelenz hält Gesundheitsamtleiter Peter Schmidt für nicht sinnvoll. Bei Verdachtsfällen solle man sich telefonisch an Gesundheitsamt oder Hausärzte wenden. Wichtig sei auch weiter, die üblichen Hygienerregeln zu beachten: Hände desinfizieren, in die Armbeuge niesen und Menschenansammlungen meiden, so Schmidt. Mehr zum Ansteckungsrisiko und zu Handlungsempfehlungen haben wir von Dr. med Hans Werner Kottkamp, dem Chefarzt der zentralen Notaufnahme am Evangelischen Klinikum Bethel erhalten. Ihr findet seine Aussagen hier.

Corona-Verdacht nicht bestätigt

An der Grenze zu Ostwestfalen-Lippe in Lippstadt, hat es einen ersten Verdacht auf das Corona-Virus gegeben. Ein Mann ist am Montag in ein Hospital gekommen, der vor wenigen Wochen aus China zurückgekehrt und in Sorge war, sich mit dem Virus infiziert zu haben. Die Ergebnisse der Proben haben heute gezeigt, dass der Mann die neue Lungenkrankheit nicht hat. Er wurde entlassen.

OWL-Unis reagieren auf Coronavirus

Die Uni Bielefeld reagiert in einer Rundmail auf das Coronavirus. Alle Betroffenen, die sich seit dem 1. Januar in China aufgehalten haben, dürfen den Campus zwei Wochen nach ihrer Rückkehr nicht betreten. Auch die Uni-Paderborn hat ähnliche Maßnahmen angekündigt. In China ist das Coronavirus zuerst ausgebrochen. Die Unis wollen so vermeiden, dass sich möglicherweise auch Menschen hier in OWL anstecken. Eine Uni sei dafür anfälliger, weil sich dort viele Menschen auf einem kleinen Raum befänden, heißt es von einer Sprecherin.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.