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Markus Steinacker
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 111 von 125


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Corona-Todesrate in OWL steigt

In Ostwestfalen-Lippe gibt es jetzt in allen Kreisen Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Gestern wurde auch in Bielefeld der erste Todesfall infolge der Infektion bekannt. Laut Stadt war ein 71-jähriger Mann mit Vorerkrankungen nach einem Klinikaufenthalt gestorben. Aktuell gibt es 188 bestätigte Corona-Fälle in der Stadt. Von den gemeldeten Infizierten gelten 43 mittlerweile als wieder genesen. Auch im Kreis Höxter und Minden-Lübbecke starben zum ersten Mal Menschen, bei denen das Virus entdeckt worden war.

Kliniken erweitern Intensivplätze

Die Kliniken in OWL haben ihre intensivmedizinischen Kapazitäten ausgebaut und können sie im Ernstfall noch erweitern. In der NW erklärt der Chefarzt der Klinik für Intensivmedizin in Bethel, Sebastian Rehberg, aktuell seinen noch lange nicht alle Kapazitäten für Corona-Patienten freigeräumt, weil das noch nicht nötig sei. Die deutschen Krankenhäuser könnten sich auf die wachsende Zahl an Corona-Patienten vorbereiten. So seien ausgewählte Operationen abgesagt worden, lebenserhaltende Eingriffe finden aber weiter statt.

Rat beschließt Soforthilfe

In der Corona-Krise will die Stadt ein Sofortprogramm für Bielefeld umsetzen. Das hat der Rat in einer historischen Kurz-Sitzung von einer Viertelstunde ohne Diskussion einstimmig entschieden. Damit sollen Bielefelder Unternehmen sowie Handwerks- und Kleinstbetrieben unter die Arme gegriffen und Arbeitsplätze in unserer Stadt gesichert werden.Für das Sofortprogramm soll es zudem einen runden Tisch von Stadtspitze und Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften geben.

Zudem hat der Rat die Erstattung der Elternbeiträge im April für Kitas und Offene Ganztagsschulen  gebilligt und die Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums Süd in Sennestadt auf den Weg gebracht. Die Trägergesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der Klinikum Bielefeld GmbH.

Nur gut die Hälfte der Ratsmitglieder war bei der wohl kürzesten Bielefelder Ratssitzung überhaupt anwesend. Wegen der Corona-Ansteckungsgefahr mussten sie gebührend Abstand voneinander halten.

Coronahilfe: erste Bilanz und neues Projekt

Seit zwei Wochen gibt es jetzt die „Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld“  – heute hat das Projekt der Stiftung Solidarität eine positive erste Bilanz gezogen. Und auch gleich ein neues Projekt vorgestellt: auf der Internetseite solidarpaket.de können Menschen, die finanziell in Not geraten sind, jetzt einmal pro Monat einen Gutschein für Lebensmittel oder Drogerieartikel anfordern.  Der wird aus Spenden finanziert und auch per Post verschickt oder ausgeliefert. Franz Schaible von der Corona-Hilfe Bielefeld ist froh, dass die Arbeit der vergangenen 14  Tage so gut angelaufen ist: bislang konnte schon in 350 konkreten Fällen geholfen werden, u.a. durch Einkaufshilfe. Über 1000 Anrufe sind im Call Center aufgelaufen (Telefon 0521 - 299 77 00 / Mo-Fr 10 - 14 Uhr). Fast 30 Helfer engagieren sich bei der Corona-Hilfe Bielefeld. Sie ist auch weiter auf Spenden angewiesen - alle Infos gibt es auch auf coronahilfebielefeld.de

Erster Corona-Todesfall in Bielefeld

Nun gibt es auch in unserer Stadt den ersten Todesfall aufgrund einer Corona-Infektion. Ein 71-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist nach einem Klinikaufenthalt am heutigen Donnerstag gestorben. Oberbürgermeister Pit Clausen sagte in einer ersten Reaktion: "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen. Es ist ein trauriger Tag für uns alle."

188 Bielefelder positiv auf Coronavirus getestet

Bei uns in Bielefeld sind jetzt 188 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert: also elf mehr als gestern. 2.341 Menschen sind zuhause in Quarantäne, das sind 24 mehr als gestern. 14 Infizierte werden in Krankenhäusern behandelt, 5 davon liegen auf der Intensivstation und werden beamtet. 43 ehemals Infizierte sind mittlerweile wieder gesund.

Hier alles Aktuelle zu Corona

Diagnose-Praxis für Covid-19-Patienten geplant

Auch bei uns in Bielefeld soll es bald ein Diagnose- und Behandlungszentrum für Covid-19-Patienten geben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe plane das mit Unterstützung des Krisenstabes des Kreises Gütersloh, heißt es. Patienten mit den typischen Symptomen, die auf das Coronavirus hindeuten, sollen dann nicht mehr in die normale Hausarztpraxis gehen. Insgesamt drei Diagnose-Praxen sollen entstehen: eine in Bielefeld und zwei im Kreis Gütersloh.

Landesamt ermittelt Zahl der Intensivbetten

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat das Statistische Landesamt die Zahl der Intensivbetten in NRW und auch in der Stadt Bielefeld erhoben. Demnach hatten die sieben Krankenhäuser in der Stadt im Jahr 2017 knapp 190 dieser Intensivbetten. Insgesamt hielten die Krankenhäuser in dem Jahr fast 4.000 Krankenbetten vor, im Vergleich zum Jahr 2000 sind das gut 300 Plätze mehr gewesen, diese Zahl veränderte sich zuletzt aber kaum.

Corona-Virus in einem Wohnheim in Bethel

Zum ersten Mal ist auch in einem Wohnheim in Bethel das Corona-Virus ausgebrochen. Laut NW sind sieben Menschen im Haus Bethabara mit dem neuartigen Virus infiziert, aber alle stabil. Das Haus steht unter Quarantäne, die Mitarbeiter arbeiten nur noch in Schutzkleidung. Drei Patienten liegen im Krankenhaus Mara. 

Stadt verdoppelt Außendienstmitarbeiter für Kontrollen

Die Stadt Bielefeld hat ihre Außendienstmitarbeiter verdoppelt. Mehr als 60 Menschen kontrollieren, ob die aktuellen Verordnungen eingehalten werden, um das Coronavirus in der Stadt einzudämmen. Dabei geht es unter anderem darum, dass vor und in Cafés, zu denen auch Eisdielen gehören, keine Lebensmittel verzehrt werden. Die Zahl der Kontrolleure soll weiter aufgestockt werden, so das WB.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.